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Gewalt kann jeden betreffen!

Die Zahlen sind erschreckend. Die Tendenz leider steigend. Immer häufiger kommt es zu häuslicher Gewalt. Auch die Anzahl an Gewalttaten und Übergriffen in Büros und in der Öffentlichkeit nehmen weiter zu. Dabei gehen die Täter immer skrupelloser vor. Was zunächst mit verbaler Aggression anfängt, endet meist in einer Spirale der Gewalt – die leider in zu vielen Fällen Todesopfer fordert.

Auch, wenn Übergriffe nicht mit einem dramatischen Ende ausgehen, sind die Opfer meist zunehmend traumatisiert. Einige begehen im Laufe der anhaltenden Unterdrückung und Gewalt auch Selbstmord. Der psychische Druck, die Schmerzen und die ungeklärte Frage nach dem Warum scheinen allen Lebenssinn in den Opfern zu erlöschen. Jede Form der Selbstachtung und des Selbstbewusstseins sind verloren und die Opfer sehen keinen Ausweg. Das muss nicht sein!

Opfer von Gewalt geworden zu sein ist nichts, wofür man sich schämen muss!

Viele suchen die Schuld bei sich und versuchen sich so, die Gewalttaten ihnen gegenüber zu erklären und irgendwie mit dem Umstand zurecht zu kommen. Nur in wenigen Fällen reicht das aus. Denn wer Opfer von Bedrohung und Gewalt wird, leidet meist an einer PTBS, einer posttraumatischen Belastungsstörung, die sowohl starke psychische Symptome als auch körperliche Reaktionen auslösen kann.

Genauso wie eine Wunde versorgt werden muss, muss auch eine seelische Belastung geheilt werden. Ansonsten finden die Opfer nicht zurück in ein, soweit es geht unbeschwertes Leben.

Leider schämen sich viele, die Opfer von Gewalt geworden sind. Sie trauen sich weder zur Polizei zu gehen noch mit Angehörigen oder Helfern darüber zu sprechen. Dabei ist Gewalt etwas, über das gesprochen werden muss. Schließlich muss die Seele das Erlebte in Worte fassen und verarbeiten. Außerdem können Außenstehende meist helfen und ein Licht am Ende des Gewalttunnels sein!

An wen kann man sich wenden in München?

Verwandte und Freunde sind immer die richtige Wahl, um sich ihnen anzuvertrauen. Trotzdem kommen diese oft an ihre Grenzen und wissen nur selten, wie sie dem Opfer helfen können. Als Freund oder Familienmitglied sollte dem Opfer immer erst einmal dazu geraten werden, sich an professionelle Hilfe zu wenden. Nur diese können die Bedrohungslagen richtig einschätzen und Maßnahmen zum Opferschutz ergreifen. Natürlich ist die Unterstützung durch Angehörige eine wichtige Stütze. Doch leider gibt es viele Menschen, die Opfer von Gewalt werden und im ersten Moment keinen kennen, dem sie sich mit ihrem Erlebten anvertrauen können. Zu groß ist oft die Angst auf Unverständnis zu treffen.

Aus dem Grund gibt es eine Reihe von Organisationen und die Polizei, die Opfer hier tatkräftig unterstützen und ihnen ein Stück Alltagsbeteiligung und Sicherheit zurückgeben. Hier arbeiten Psychologen und Ärzte, die die Opfer untersuchen und eine Gesprächstherapie führen. Sozialarbeiter und Ehrenamtliche unterstützen die Opfer außerdem bei der Suche nach einer Unterkunft oder der Durchführung von Maßnahmen gegen die Gewalt. Neben den Profis bietet sich hier auch die Chance, mit anderen Opfern in den Austausch zu kommen und zu erfahren, dass man nicht allein ist. Auch das ist extrem wichtig in einer solch belastenden Situation.

In jeder Region gibt es spezielle Anlaufstellen. Zu den bekanntesten und bundesweiten Hilfsangeboten zählen:

  • Die Telefonseelsorge: Telefon 0800 111 0111 oder 0800 111 0222.
  • Gewalt gegen Frauen: Telefon 08000 116 016 (365 Tage 24 Stunden Beratung).
  • Polizei Beratungsstelle in deiner Stadt.
  • Der weiße Ring mit persönlichem Ansprechpartner in jeder Stadt.

Auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche finden Opfer eine Übersicht aller bundesweiter Angebote, wie Frauenhäuser, Ansprechpartner bei Gewalt gegen Männer, Frauen oder Jugendliche sowie Kinder und Senioren.

Übersicht Hilfsangebot: BMFSFJ – Hilfe und Beratung bei Gewalt

Wann sollte man sich Hilfe suchen?

Leider warten viele zu lange und ertragen die Gewalt Tag für Tag auf ein Neues – in der Hoffnung, der Täter bessere sich. Doch leider vergebens. Anstatt sich zu bessern, verliert der Täter immer mehr den Respekt und die Übergriffe werden heftiger. Die Bereitschaft zu noch mehr Gewalt und Intensität nehmen zu.

Verbale Beleidigungen, Ohrfeigen, die Bedrohung und Tritte oder Schläge sowie Angriffe mit Gegenständen sind klare Tatbestände und begründen, Hilfe zuzulassen und zu suchen! Besonders, wenn häusliche Gewalt ein Thema ist, denken viele, sie kommen schon klar und trauen sich oft nicht, die Übergriffe zu thematisieren.

Das ist ein Fehler, der Leben kosten kann!

Ein Täter wird sich nicht bessern. Und wer einmal die Hemmschwelle verloren hat, wird dies leider auch immer wieder tun. Aus dem Grund sollten Personen, ganz egal welchen Geschlechts, Alters, Herkunft und Opfermotiv sich sofort an professionelle Ansprechpartner richten. Nur so können sie der Gewaltspirale entkommen und ihr Selbstwertgefühl aufrechterhalten.

Aus dem Grund sind die meisten Anlaufstellen auch anonym und unverbindlich. Erst, wenn Opfer Maßnahmen ergreifen möchten, tritt eine Verbindlichkeit ein. Aber auch hier entscheidet immer das Opfer, wie und in welchem Maße es handeln will!

Bedrohung bereits Grund, professionelle Hilfe zu suchen

Schon ein verbaler Angriff mit Schimpfwörtern ist eine Form der Erniedrigung und Vorbote von Gewalt. Oft folgen körperliche Übergriffe. Aus dem Grund ist es schon im Falle von anhaltender Beleidigung und Bedrohung Grund genug, sich an eine Hilfsstelle zu wenden und hier beraten zu lassen.

Auch die Arbeit am eigenen selbstsicheren Auftreten und der Selbstverteidigung (Verbal und non-verbal) können hilfreich sein. Denn nehmen Selbstverteidigung und Abhilfe stehen auch das Aufrechterhalten des eigenen Empfindens und der Selbstschutz im Vordergrund.

Selbstschutztraining und Selbstverteidigungstraining in München

Ein Training kann keine seelischen und körperlichen Verletzungen heilen. Aber es kann dir helfen, zu lernen, wie du dich im Notfall richtig verhältst. Mit den richtigen Griffen und Techniken weißt du, wie du dein Leben oder das Leben anderer im Notfall schützen und retten kannst. Außerdem schützen Achtsamkeit und dein selbstsicheres Auftreten vor Übergriffen, etwa auf dem Weg von der Arbeit nach Hause.

In all unseren Trainings bieten wir einen Austausch mit Gleichgesinnten und sorgen für eine sichere Trainingsatmosphäre, in der du allein bestimmst, wie weit du aus deiner Privatsphäre heraustreten willst.

Bei uns in München Unterhaching kannst du jetzt ein kostenloses Probetraining buchen und dich selbst überzeugen: Selbstbehauptung, Selbstbewusstsein und Selbstverteidigung sind bei uns ebenso wichtig, wie das Notwehrgesetz und andere rechtliche Grundlagen und Hilfestellungen.

Du findest uns in München- Unterhaching, wo wir neben den Gruppentrainings auch Personal Training anbieten – so wie es zeitlich für dich passt!

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Günther Pfeifer - Dein persönlicher Trainer
Mein Name ist Günther Pfeifer und ich biete Selbstverteidigungskurse, Gewaltprävention und Personal Training an. Für alle Bereiche bin ich ausgebildet und zertifiziert. Darüber hinaus verfüge ich über einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus einer langjährigen Berufspraxis.