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In der Steinzeit gab es für den Menschen genau zwei Optionen, wenn sie in der Wildnis auf eine Gefahr trafen: Flucht oder Kampf.

Bis heute haben wir diesen Instinkt in uns und er spielt eine bedeutende Rolle sobald wir in Situationen mit Stress geraten. Sobald wir in eine aufreibende oder bedrohliche Situation geraten, schüttet unser Körper Adrenalin aus. In einem biochemischen Prozess entsteht das Stresshormon und feuert alle Gliedmaßen und Vitalfunktionen an, um flüchten zu können. Doch gerät die Adrenalin Produktion außer Kontrolle und ist das Stresshormon in einer zu großen Menge in unserem Körper vorhanden, geraten wir in eine Schockreaktion.

Zurückzuführen ist dies auf das limbische System. Während das Reptilienhirn zunächst in einer Bedrohungslage das Adrenalin produziert, entscheidet unser geschultes Gehirn, ob wir dieses überhaupt brauchen. Denn aufgrund unserer Erfahrungen kann es auch sein, dass es sich entscheidet, keine Energie in einen Kampf oder eine Flucht zu investieren. Folglich geraten wir in eine Schockstarre und sind handlungsunfähig. Spüren dabei aber unser Herz rasen und merken, wie die Atemzüge kürzer und schneller werden.

Ob bei Prüfungsangst, bei einer Mutprobe oder in einer Gefahrensituation – das Adrenalin ist unser Treiber und heizt uns zum Handeln an. Doch ist die Produktion nicht immer ungefährlich – für Täter und Opfer!

Die Wirkungen des Stresshormons auf Täter und Opfer

 Während ein Täter bei einer Straftat oder auch danach in einen Rausch verfällt, ist das Opfer meist panisch. Eine versuchte Flucht des Opfers kann den Täter weiter anregen und aggressiver stimmen, weil das Stresshormon in erhöhten Mengen produziert werden. Gleichzeitig kann es auch passieren, dass das Opfer in eine Schockstarre verfällt und die Tat „über sich ergehen“ lässt. Beide Situationen sind bedrohlich – besonders, wenn man stark triebgesteuerten Menschen gegenübersteht.
In solchen Momenten schaltet sich unser Verstand ab und wir können nur noch auf unseren Instinkt vertrauen. Doch aufgrund der Erfahrungen, die wir in unserer meist durch Sicherheit geprägten Welt machen, sind wir meist nicht auf Gewalt und Handlung getriggert und verharren lieber in einer gefährlichen Lage, als uns zu wehren. Doch das kann tödlich enden, da die Täter heute – besonders aufgrund des vermehrten Adrenalins oft nicht von den Opfern lassen.

Den gefährlichen Rausch regulieren lernen

Viele von uns kennen dieses komische Gefühl im Bauch. Meist ist dies der Anfang einer unbewussten Adrenalin Produktion. Die meisten fragen dann zunächst ihren Verstand, wie sie handeln sollen – eine manchmal nicht ungefährliche Lage!

Ob ein Blackout in der Prüfung oder das Gefühl zu Ersticken beim Bungee Jumping – all diese Situationen sind auf das Stresshormon zurückzuführen. Ja sogar Panikattacken und Angstzustände haben mit der Adrenalin Bildung zu tun. Doch ist man dieser Lage niemals ausgeliefert, denn ein gutes und effektives Training lehrt, wie man den Umgang mit dem eigenen Adrenalin steuern kann und auf Angreifer reagieren muss.

 Selbstverteidigung und Coaching für den verbesserten Umgang mit Adrenalin

 Das Adrenalin macht sich vor allem durch eine erhöhte Aktivität der Vitalfunktionen bemerkbar. Hierzu gehört eine erhöhte Herzfrequenz, aber auch eine schnelle und flache Atmung, sowie angespannte Muskeln. Trainingseinheiten in Qi Gong, oder das bewusste Erlernen von Atemtechniken lässt übergroße Mengen an Adrenalin in Form von Energie in uns fließen. Durch regelmäßiges Training von Bewegungsabläufen und dem Bewusstsein für die eigene Atmung, gelingt es, Angst und Panik – aber auch Stress und Unausgeglichenheit unter Kontrolle zu bekommen. Wer regelmäßig übt, das Adrenalin in Form von Energie zu verwandeln, konditioniert seinen Körper auf einen effektiven und gesunden Umgang mit dem Stresshormon und sorgt für mehr Kontrolle und Sicherheit – auch in hektischen Situationen.

Ganz egal, ob bei Prüfungsangst oder in lebensbedrohlichen Situationen – ein regelmäßiges Training, etwa in Selbstverteidigungssysteme wie Krav Maga oder Urban Combatives oder aber das Erlernen einer guten und tiefen Atmung helfen bewusster und achtsamer zu sein und besser und effektiver in unsicheren Situationen zu handeln.

So hast du dich und deine Emotionen im Griff – und weißt, wie du handeln musst, um dich und adere zu schützen!

Meine Seminare sind für Jedermann geeignet. Überzeugen Sie am besten selbst, unter Stress funktioniert nur das Einfache!

Das Training wird als Schulung, Seminar sowie zur Auffrischung angeboten (Bundesweit). Gemeinsam legen wir den möglichen Schulungsrahmen fest.

Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme und stehe gerne zu Ihrer Verfügung um Fragen zu beantworten.

 

 

Günther Pfeifer - Dein persönlicher Trainer
Mein Name ist Günther Pfeifer und ich biete Selbstverteidigungskurse, Gewaltprävention und Personal Training an. Für alle Bereiche bin ich ausgebildet und zertifiziert. Darüber hinaus verfüge ich über einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus einer langjährigen Berufspraxis.