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Respektlosigkeit und tätliche Angriffe gegen Pflegekräfte werden immer häufiger

Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Hatten früher Ärzte und medizinisches Personal in der Gesellschaft ein hohes Ansehen, so sind diese heute in immer stärkerem Maße, auch verbalen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. Das kann bedeuten, dass sie bei Rettungseinsätzen oft von Umstehenden bei ihrer Tätigkeit behindert werden, und dass Patienten oder deren Angehörige, in Krankenhäusern Ärzten und Pflegekräfte gegenüber übergriffig werden. So ist heute eine reine, medizinische Ausbildung alleine, für diese Berufe leider nicht mehr ausreichend. Laut Statistik wurden beispielsweise Ärzte letztes Jahr 288-mal körperlich angegriffen und etwa 2600-mal beleidigt. Zwar gibt es auch viele, die diese Angaben bestreiten, Tatsache ist jedoch, dass sehr oft Patienten gegenüber Ärzten und Pflegepersonal gewalttätig werden, wenn ihren Wünschen nicht entsprochen wird. Wem das bisher noch nicht widerfahren ist, sollte froh sein, allerdings kann jeder schon morgen in so eine heikle Situation geraten. Darum ist es wichtig zu wissen, wie man sich am geschicktesten in einer entsprechenden Lage verhält. Denn der Spagat, zwischen dem was der Patient will und dem, was medizinisch vertretbar ist, bleibt immer bestehen.

Was Pflegekräfte selbst zu ihrem Schutz beitragen können

Viele Einrichtungen haben heute auch schon Sicherheitskräfte engagiert, die eine abschreckende Wirkung haben sollen. Aber insgesamt ist jeder Einzelne erst mal auf sich selbst gestellt. Deshalb sollte sich jeder ausführlich damit beschäftigen, wie er oder sie bestmöglich in solchen Situationen reagieren sollte. Konflikte fallen dabei meist nicht einfach vom Himmel, sondern sie entwickeln sich erst. Doch ein Anranzen oder eine Beleidigung kann schnell eskalieren und das Pflegepersonal in eine Lage bringen, der es nicht mehr so einfach entrinnen kann und wo es dann auch körperlich gefährlich wird. Vor allem wenn plötzlich so emotionale Dinge wie Stolz, Rache, das Gesicht wahren und dergleichen mehr, ins Spiel kommen. Sehr oft kann hinterher keiner mehr sagen, was eigentlich der Grund, der Auslöser für die Eskalation war und warum die Situation so aus dem Ruder lief. Deshalb muss jeder gleich am Anfang darauf achten, dass kein „Brandbeschleuniger“ (Reizworte) zugegeben wird, der aus einem Funken ein Feuer werden lässt. Dazu gibt es Schulungen, in denen man eine entsprechende, deskalierende Gesprächsführung lernen kann, damit man zumindest in einer betreffenden Situation weiß, wie man auf keinen Fall reagieren oder sich äußern sollte.

Ein Selbstverteidigungstraining gehört dazu

Denn die Pflegekraft muss auch für sich selbst das Gefühl haben, ich bin gut vorbereitet und weiß, wie ich mich verhalten muss. Die Freude an seinem Tun sollte deshalb keinem abhandenkommen oder diesen bereits am Morgen mit einem mulmigen Gefühl die Arbeit aufnehmen lassen. Dazu gehört aber auch, einfache Griffe zu kennen, die einem in einer „Worst-Case-Situation“ eine Chance geben, körperlich unversehrt zu entkommen. Einfache, aber effektive Abwehrtechniken werden in meinen entsprechenden Notwehrtraining gelehrt. Das Training hat außerdem den positiven Effekt, dass jeder dadurch belastbarer und selbstsicherer wird.

Deeskalationstraining gewusst wie

Glücklicherweise werden heute auch schon für Pflegekräfte und nicht nur für Polizei und Securities, entsprechende Schulungen angeboten. Denn alle möglichen Situationen sind schon einmal da gewesen, für die deshalb entsprechende Empfehlungen ausgesprochen werden können. Auch hat jeder im Rahmen des Kurses die Möglichkeit, ganz gezielt Fragen anzusprechen, die diesem „unter den Nägeln brennen“ und was jeder unter anderem, in Konfliktsituation möglichst beherzigen sollte.

Was man in den Schulungen sonst noch lernt

Wenn es trotz allem mal zum „Worst Case“ gekommen ist, was hilft dann dem Einzelnen, wieder sein mentales Gleichgewicht zu finden. Das ist keine unbedeutende Randnote, denn auch Pfleger sind nur Menschen, die sich physisch und psychisch gesund halten müssen. Doch mit einem Notwehrtraining und deeskalierender Gesprächsführung ist jede Pflegekraft bestmöglich gewappnet. Das ist eine Fortbildung, die man sich wert sein sollte.

Meine Seminare sind für Jedermann und für bestimmte Berufsgruppen geeignet. Überzeugen Sie am besten selbst, unter Stress funktioniert nur das Einfache!

Das Training wird als Schulung, Seminar sowie zur Auffrischung angeboten (Bundesweit). Gemeinsam legen wir den möglichen Schulungsrahmen fest.

Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme und stehe gerne zu Ihrer Verfügung um Fragen zu beantworten.