Selbstschutz und Selbstverteidigung – Gefahren erkennen, Konflikte vermeiden, sicher handeln
Ihre Sicherheit ist mein Beruf
Seit 1992 beschäftige ich mich beruflich mit Sicherheit, Gefahrenwahrnehmung und persönlichem Selbstschutz. Diese Erfahrungen fließen heute in meine praxisorientierten Selbstschutz- und Selbstverteidigungstrainings ein.
Mein Angebot richtet sich an Privatpersonen ebenso wie an Unternehmen, Behörden und Organisationen. Dabei berücksichtige ich die unterschiedlichen Anforderungen und möglichen Bedrohungssituationen der jeweiligen Zielgruppen.
Praxisnah trainieren – bewusst und sicher handeln
In meinen Trainings geht es nicht darum, komplizierte Kampftechniken auswendig zu lernen. Vielmehr vermittle ich verständliche Handlungsmöglichkeiten, um Gefahren frühzeitig zu erkennen, Konflikte möglichst zu vermeiden und bei einer unmittelbaren Bedrohung angemessen zu reagieren.
Mein Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihre Handlungssicherheit zu fördern und ihnen mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.
Mentale Stärke gehört zum Selbstschutz
Körperliche Techniken allein reichen nicht aus. Entscheidend ist auch die innere Einstellung: aufmerksam bleiben, eigene Grenzen erkennen und unter Druck möglichst besonnen handeln. Genau hier setzt meine Gladiator-Mind-Methodik an.
Ich möchte Menschen vermitteln, wie sie sich mental auf schwierige Situationen vorbereiten können, ohne ständig in Alarmbereitschaft zu leben. Denn wirksamer Selbstschutz verbindet Wachsamkeit, Selbstbeherrschung und die Bereitschaft, im entscheidenden Moment Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.
„Selbstschutz beginnt im Kopf. Mit der inneren Einstellung eines Gladiators: wachsam, besonnen und mental vorbereitet. Wenn es darauf ankommt, bin ich mit 100 Prozent Aufmerksamkeit und Entschlossenheit bei der Sache. Ich erkenne Gefahren, treffe bewusste Entscheidungen und handle, wenn es notwendig wird.“
Günther Pfeifer – Gladiator-Mind-Methodik
Wenn Deeskalation und Flucht nicht mehr möglich sind
Mein Selbstschutztraining folgt einem grundlegenden Gedanken: Gefahren möglichst frühzeitig erkennen, Konflikte vermeiden, deeskalieren, Abstand schaffen und sich nach Möglichkeit aus einer gefährlichen Situation zurückziehen.
Doch nicht jede Bedrohung lässt sich durch Worte oder Rückzug beenden. Wenn eine unmittelbare körperliche Gefahr besteht und keine sichere Ausweichmöglichkeit mehr vorhanden ist, können angemessene körperliche Schutzhandlungen notwendig werden, um einen Angriff abzuwehren und sich in Sicherheit zu bringen.
Wie sich Wahrnehmung, Einschätzung, Entscheidung und Handlung in Konflikt- und Gewaltsituationen miteinander verbinden, erläutere ich in meinem Fachbeitrag zum Handlungskreislauf bei Gewalt und seinen einzelnen Phasen.
Selbstschutz in der Praxis – Trainingsangebote und Einsatzbereiche
Selbstschutz ist keine Frage körperlicher Überlegenheit. Entscheidend sind die Fähigkeit, Gefahren wahrzunehmen, die eigene Situation einzuschätzen und angemessen zu handeln. Je nach persönlichem oder beruflichem Umfeld unterscheiden sich die Anforderungen an ein wirksames Training.
Selbstschutztraining und persönliche Sicherheit
Ein praxisorientiertes Selbstschutztraining verbindet Aufmerksamkeit, Selbstbehauptung und einfache körperliche Schutzmöglichkeiten. Ziel ist es, Menschen auf mögliche Gefahrensituationen vorzubereiten und ihnen nachvollziehbare Handlungsalternativen zu vermitteln.
Selbstschutz für Behörden und Rettungsdienste
Beschäftigte im öffentlichen Dienst, in Behörden und im Rettungswesen können bei ihrer Arbeit mit Aggressionen und Bedrohungen konfrontiert werden. Wie sich Gefahrenwahrnehmung, Deeskalation und persönlicher Schutz miteinander verbinden lassen, erläutere ich im Fachbeitrag Selbstschutz für Behörden und Rettungsdienste.
Personalsicherheit in Kritischen Infrastrukturen
In Kritischen Infrastrukturen kommt der Sicherheit von Beschäftigten eine besondere Bedeutung zu. Neben technischen und organisatorischen Maßnahmen spielt auch die Vorbereitung auf Konflikt- und Bedrohungssituationen eine Rolle. Welche Aspekte dabei zu berücksichtigen sind, beschreibt mein Beitrag Selbstschutz und Personalsicherheit im KRITIS-Bereich.
Inhouse-Schulungen für Unternehmen und Organisationen
Nicht jede Berufsgruppe ist denselben Risiken ausgesetzt. Deshalb sollten Schulungsinhalte auf die jeweiligen Arbeitsbedingungen und möglichen Konfliktsituationen abgestimmt werden. Meine Inhouse-Schulungen für Selbstschutz, Deeskalation und Gewaltprävention richten sich an Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und weitere Organisationen.
Gladiator Mind – die innere Einstellung entscheidet mit
Körperliche Fähigkeiten sind nur ein Teil des Selbstschutzes. Ebenso wichtig sind Aufmerksamkeit, Selbstführung und die mentale Vorbereitung auf schwierige Situationen. Warum Selbstschutz bereits im Kopf beginnt und welche Rolle die innere Einstellung dabei spielt, erläutere ich im Fachbeitrag Gladiator Mind – warum echte Gewaltprävention im Kopf beginnt.
Mentale Stärke und Handlungssicherheit – mit 100 Prozent innerer Bereitschaft
Selbstschutz beginnt lange bevor eine körperliche Auseinandersetzung entsteht. Wer seine Umgebung bewusst wahrnimmt, mögliche Gefahren erkennt und die eigene Reaktion vorbereitet, kann in schwierigen Situationen überlegter entscheiden. Dabei spielt die innere Einstellung eine wesentliche Rolle.
Meine Gladiator-Mind-Methodik verfolgt den Gedanken, im Alltag besonnen und aufmerksam zu bleiben, ohne sich ständig in Alarmbereitschaft zu befinden. Entsteht eine ernsthafte Bedrohung, geht es darum, die eigene Aufmerksamkeit bewusst auf die Situation zu richten und mit voller Entschlossenheit die notwendigen Schutzentscheidungen zu treffen.
Gefahrenwahrnehmung als Grundlage bewussten Handelns
Konflikte können sich schrittweise entwickeln oder innerhalb weniger Sekunden zuspitzen. Veränderungen in Körpersprache, Stimmlage, Verhalten und Distanz können Hinweise auf eine zunehmende Anspannung geben. Entscheidend ist, solche Beobachtungen im Zusammenhang mit der jeweiligen Situation einzuordnen, frühzeitig Grenzen zu setzen und geeignete Schutzmöglichkeiten zu erkennen.
Die Einstellung eines Gladiators – ruhig bleiben, entschlossen handeln
Die innere Haltung eines Gladiators bedeutet für mich nicht, einen Kampf zu suchen. Sie steht für Selbstbeherrschung, mentale Vorbereitung und die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Wenn Deeskalation, Distanzierung oder Rückzug nicht mehr ausreichen, können angemessene körperliche Schutzhandlungen erforderlich sein.
Mein Anspruch lautet deshalb: Wenn es darauf ankommt, mit 100 Prozent Aufmerksamkeit, Konzentration und Entschlossenheit bei der Sache zu sein. Diese Haltung wird im Training entwickelt und geübt. Sie ist kein Versprechen, unter Stress jederzeit fehlerfrei zu reagieren, sondern ein bewusstes Ziel der mentalen Vorbereitung.
„Ich muss keinen Kampf suchen, um bereit zu sein. Meine Stärke liegt darin, aufmerksam zu bleiben, meine Entscheidungen bewusst zu treffen und im entscheidenden Moment mit 100 Prozent innerer Entschlossenheit zu handeln. Nicht Aggression bestimmt mein Verhalten, sondern Selbstbeherrschung, Verantwortung und der Wille, mich und andere zu schützen.“
Günther Pfeifer
Gladiator-Mind-Trainingsphilosophie
Häufige Fragen zu Selbstschutz und Selbstverteidigung
Was bedeutet wirksamer Selbstschutz im Alltag? Welche Rolle spielen Deeskalation, mentale Vorbereitung und körperliche Schutzhandlungen? Hier beantworte ich häufige Fragen aus meiner Trainingspraxis.
Was ist der Unterschied zwischen Selbstschutz und Selbstverteidigung?
Selbstschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu beitragen, die eigene Sicherheit zu verbessern. Dazu gehören Aufmerksamkeit, Gefahrenwahrnehmung, Selbstbehauptung, Deeskalation, Distanzierung und der rechtzeitige Rückzug.
Selbstverteidigung bezeichnet dagegen insbesondere Schutzhandlungen zur Abwehr eines Angriffs. Körperliche Gegenwehr ist damit ein möglicher Bestandteil des Selbstschutzes, aber nicht sein Ausgangspunkt.
Warum ist mentale Stärke beim Selbstschutz so wichtig?
In Bedrohungssituationen können Angst, Stress und Zeitdruck die Wahrnehmung und Entscheidungsfähigkeit beeinflussen. Mentale Vorbereitung hilft dabei, eigene Reaktionsmuster kennenzulernen und mögliche Handlungsalternativen einzuüben.
Meine Gladiator-Mind-Trainingsphilosophie verbindet innere Ruhe, Aufmerksamkeit und die bewusste Bereitschaft, im entscheidenden Moment möglichst konzentriert und entschlossen zu handeln.
Wann kann körperliche Selbstverteidigung notwendig werden?
Grundsätzlich haben Gefahrenvermeidung, Deeskalation, Distanzierung und sichere Rückzugsmöglichkeiten einen hohen Stellenwert.
Kommt es jedoch zu einem gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff, können erforderliche Verteidigungshandlungen im Rahmen des Notwehrrechts zulässig sein. Welche Handlung angemessen und rechtlich erlaubt ist, hängt von den konkreten Umständen ab.
Weitere Zusammenhänge erläutere ich im Beitrag Handlungskreislauf bei Gewalt.
Für wen eignen sich Selbstschutztrainings?
Selbstschutztrainings eignen sich für Privatpersonen ebenso wie für Beschäftigte in Unternehmen, Behörden, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdiensten und sozialen Organisationen.
Die Inhalte sollten sich an den jeweiligen Gefährdungssituationen, beruflichen Aufgaben und persönlichen Voraussetzungen orientieren. Informationen zu betrieblichen Angeboten finden Sie unter Inhouse-Schulungen für Selbstschutz und Deeskalation.
Welche Inhalte werden in einem Selbstschutztraining vermittelt?
Zu den möglichen Trainingsinhalten gehören Gefahrenwahrnehmung, Körpersprache, Kommunikation, Deeskalation, Distanzverhalten, Selbstbehauptung, Stresskompetenz und einfache körperliche Schutzhandlungen.
Die konkrete Auswahl erfolgt entsprechend der Zielgruppe und den vereinbarten Trainingszielen. Dabei lege ich Wert auf nachvollziehbare Übungen und den Transfer in den persönlichen oder beruflichen Alltag.
Selbstschutz für unterschiedliche Berufsgruppen und Tätigkeitsbereiche
Ob in Behörden, im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen oder in der Wirtschaft: Beschäftigte können mit aggressivem Verhalten, Konflikten und Bedrohungen konfrontiert werden. Meine Trainings berücksichtigen die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen und Anforderungen der jeweiligen Zielgruppen.
Alle Zielgruppen im Detail – Berufsgruppen und Tätigkeitsbereiche | Aufklappen
1. Öffentlicher Dienst und Behörden
- Rathäuser und Stadtverwaltungen: Bürgerämter, Sozialämter, Standesämter und Kassenbereiche.
- Ordnungsämter: Außendienst, kommunaler Vollzugsdienst und Parkraumüberwachung.
- Jobcenter und Arbeitsagenturen: Fallmanagement, Leistungsbearbeitung und Beratung.
- Finanz- und Ausländerbehörden: Beschäftigte mit konfliktbelasteten Bürgerkontakten und Außendienstaufgaben.
2. Gesundheitswesen, Pflege und Rettungsdienst
- Krankenhäuser: Notaufnahmen, Intensivstationen, psychiatrische Einrichtungen und Empfangsbereiche.
- Rettungsdienste: Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Mitarbeitende in Leitstellen.
- Pflegeeinrichtungen: Ambulante Pflegedienste, stationäre Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenzerkrankungen.
3. Wirtschaft und Infrastruktur
- Wohnungswirtschaft: Außendienst, Mieterberatung, Forderungsmanagement und Hausverwaltung.
- Energie- und Versorgungsunternehmen: Technischer Außendienst, Kundenservice und Zählerwesen.
- Öffentlicher Personennahverkehr: Fahrpersonal, Kontrollpersonal und Sicherheitsdienste.
- Einzelhandel: Kassenpersonal, Filialleitungen und Mitarbeitende mit direktem Kundenkontakt.
4. Soziale Einrichtungen und Bildung
- Jugendämter und Allgemeiner Sozialer Dienst: Beratung, Hausbesuche und konfliktbelastete Einsatzsituationen.
- Schulen und Kindertageseinrichtungen: Konfliktmanagement im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erziehungsberechtigten.
- Flüchtlings- und Wohnungslosenhilfe: Beratungsstellen, Unterkünfte und aufsuchende soziale Arbeit.
Handlungssicherheit in KRITIS-Sektoren und sicherheitsrelevanten Arbeitsbereichen
Kritische Infrastrukturen sind auf funktionierende technische Anlagen, verlässliche organisatorische Abläufe und handlungsfähige Mitarbeitende angewiesen. In meinen Trainings beschäftige ich mich deshalb mit der Frage, wie Menschen auch unter hoher Belastung Gefahren erkennen, Konflikte deeskalieren und ihre eigene Sicherheit schützen können.
Die nachfolgende Übersicht zeigt typische Gefährdungssituationen und mögliche Trainingsschwerpunkte in zehn KRITIS-relevanten Sektoren und Arbeitsbereichen. Die gesetzliche Einordnung einzelner Einrichtungen hängt vom jeweils geltenden Rechtsrahmen und den entsprechenden Voraussetzungen ab. Entscheidend für meine Trainingsarbeit ist die Rolle der Menschen in sicherheitsrelevanten Prozessen.
Alle zehn Bereiche – Bedrohungsszenarien und Trainingsnutzen | Aufklappen
1. Energieversorgung
Mögliche Bedrohungsszenarien: Beschäftigte in Kraftwerken, Umspannwerken oder technischen Außendiensten können mit unbefugtem Zutritt, aggressiven Personen, Bedrohungen oder Sabotageverdacht konfrontiert werden. Besonders anspruchsvoll sind Situationen, in denen Mitarbeitende allein arbeiten und Unterstützung nicht unmittelbar verfügbar ist.
Nutzen des Trainings: Meine Trainings vermitteln, wie Beschäftigte Auffälligkeiten erkennen, Distanz wahren und abgestimmte Melde- und Schutzmaßnahmen einleiten können. Die Gladiator-Mind-Methode mit dem Schalter-AN/AUS-Prinzip dient dabei als verständliches Modell für bewusste Handlungsbereitschaft. Ergänzend beschäftige ich mich mit Ataraxie als Grundlage innerer Ruhe und Selbstregulation.
2. Transport und Verkehr
Mögliche Bedrohungsszenarien: Im öffentlichen Personenverkehr können aggressive Fahrgäste, Bedrohungen während Fahrausweiskontrollen und Konflikte in stark frequentierten Bereichen auftreten. Besonders Zugbegleiter und andere Beschäftigte im ÖPNV müssen häufig unter Zeitdruck reagieren.
Nutzen des Trainings: Die Teilnehmenden üben, wie sie konflikthafte Situationen einschätzen, professionell kommunizieren und bei Bedarf Unterstützung anfordern. Meine Deeskalationstrainings berücksichtigen auch den Umgang mit stark erregten oder intoxikierten Personen. Der Handlungskreislauf in Konflikt- und Gewaltsituationen unterstützt die strukturierte Auseinandersetzung mit möglichen Reaktionen. Weitere Informationen bietet mein Beitrag zur Gewaltprävention an Flughäfen.
3. Staat und Verwaltung
Mögliche Bedrohungsszenarien: Mitarbeitende in Bürgerämtern, Jobcentern, Rathäusern und anderen Verwaltungsbereichen können mit verbalen Angriffen, Drohungen und eskalierenden Konflikten konfrontiert werden. Besonders herausfordernd sind Situationen, in denen Entscheidungen für Bürgerinnen und Bürger mit erheblichen persönlichen Belastungen verbunden sind.
Nutzen des Trainings: Mein Ansatz verbindet Selbstschutz für Behörden mit professioneller Kommunikation, Deeskalation und angemessenen Schutzmaßnahmen. Dabei steht nicht die körperliche Auseinandersetzung im Mittelpunkt, sondern die Fähigkeit, gefährliche Entwicklungen frühzeitig wahrzunehmen und möglichst sicher zu handeln. Ein konkretes Anwendungsfeld beschreibe ich im Beitrag Gewaltprävention im Rathaus.
4. Gesundheitswesen
Mögliche Bedrohungsszenarien: In Notaufnahmen, psychiatrischen Einrichtungen und Pflegebereichen können Konflikte durch Angst, Schmerzen, Überforderung, Intoxikation oder psychische Ausnahmesituationen entstehen. Beschäftigte müssen dabei sowohl ihre eigene Sicherheit als auch die Versorgung und Würde der betroffenen Menschen berücksichtigen.
Nutzen des Trainings: Ich vermittle praxisorientierte Möglichkeiten zur frühzeitigen Gefahrenwahrnehmung, professionellen Deeskalation und persönlichen Eigensicherung. Dabei berücksichtige ich die besonderen Anforderungen im Umgang mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen. Fachliche Vertiefungen bieten meine Beiträge zur Gewaltprävention im Krankenhaus und zur Biologie der Bedrohung.
5. Informationstechnik und Telekommunikation
Mögliche Bedrohungsszenarien: Mitarbeitende in Rechenzentren, technischen Betriebsstätten und Telekommunikationseinrichtungen können bei Sicherheitsvorfällen, unbefugtem Zutritt oder physischen Bedrohungen unter erheblichen Entscheidungsdruck geraten. Auch technische Störungen und Cyberangriffe können belastende Einsatzsituationen auslösen.
Nutzen des Trainings: Meine Trainings konzentrieren sich auf die menschlichen Aspekte solcher Situationen. Dazu gehören Stresskompetenz, klare Kommunikation, die Wahrnehmung möglicher Gefahren und die Einhaltung abgestimmter Melde- und Schutzwege. Technische IT-Sicherheitsmaßnahmen werden dadurch nicht ersetzt.
6. Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
Mögliche Bedrohungsszenarien: Beschäftigte in Wasserwerken, Kläranlagen und technischen Außendiensten können mit unbefugtem Zutritt, aggressiven Personen oder verdächtigen Beobachtungen konfrontiert werden. Alleinarbeit und räumlich abgelegene Betriebsstätten können die Situation zusätzlich erschweren.
Nutzen des Trainings: Die Teilnehmenden lernen, ihre Umgebung aufmerksam wahrzunehmen, mögliche Gefahren angemessen einzuschätzen und bei Bedarf Unterstützung anzufordern. Dabei berücksichtigen wir die besonderen Anforderungen der Alleinarbeit und die Bedeutung betrieblicher Sicherheits- und Notfallabläufe.
7. Ernährung und Lebensmittelversorgung
Mögliche Bedrohungsszenarien: In Lebensmittelbetrieben, Logistikzentren und Lagerbereichen können Konflikte, Bedrohungen oder unbefugte Zutrittsversuche auftreten. Schichtarbeit, wechselnde Teams und weitläufige Betriebsflächen können die Kommunikation und gegenseitige Unterstützung erschweren.
Nutzen des Trainings: Ich unterstütze Mitarbeitende dabei, mögliche Konflikte frühzeitig wahrzunehmen, professionell zu kommunizieren und ihre Handlungsmöglichkeiten bei Bedrohungen zu kennen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf klaren Absprachen, abgestimmten Reaktionen und dem sicheren Verhalten in belastenden Situationen.
8. Finanz- und Versicherungswesen
Mögliche Bedrohungsszenarien: Beschäftigte in Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungsunternehmen können mit aggressivem Kundenverhalten, Drohungen oder Überfallsituationen konfrontiert werden. In solchen Situationen müssen persönliche Sicherheit und betriebliche Vorgaben berücksichtigt werden.
Nutzen des Trainings: Meine Trainings vermitteln, wie Beschäftigte Bedrohungssituationen einschätzen, deeskalierend kommunizieren und abgestimmte Schutzmaßnahmen beachten können. Das Schalter-AN/AUS-Prinzip dient als Trainingsbild für bewusste Handlungsbereitschaft und anschließende Selbstregulation. Rechtliche Grundlagen erläutere ich ergänzend im Beitrag über Notwehrrecht und Gewaltprävention.
9. Medien und Kultur
Mögliche Bedrohungsszenarien: Beschäftigte in Medienunternehmen, Rundfunkanstalten und kulturellen Einrichtungen können mit aggressiven Besuchern, persönlichen Bedrohungen oder konfliktbelasteten öffentlichen Veranstaltungen konfrontiert werden. Je nach Tätigkeit kann eine besondere öffentliche Sichtbarkeit hinzukommen.
Nutzen des Trainings: Ich vermittle, wie Mitarbeitende in angespannten Begegnungen professionell kommunizieren, persönliche Grenzen setzen und ihre eigene Sicherheit berücksichtigen können. Dabei stehen die frühzeitige Wahrnehmung möglicher Gefahren, angemessene Distanz und abgestimmte Unterstützungswege im Mittelpunkt.
10. Siedlungsabfallentsorgung
Mögliche Bedrohungsszenarien: Mitarbeitende auf Wertstoffhöfen, bei Entsorgungsbetrieben und im Außendienst können mit aggressiven Bürgern, Konflikten über Entsorgungsregeln oder Bedrohungen während ihrer Tätigkeit konfrontiert werden. Besonders bei Alleinarbeit oder geringer Personalbesetzung kann die Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen eingeschränkt sein.
Nutzen des Trainings: Meine Schulungen vermitteln, wie Beschäftigte Konflikte frühzeitig erkennen, klare Grenzen setzen und deeskalierend handeln können. Ergänzend werden geeignete Rückzugs- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie die persönliche Handlungssicherheit bei unmittelbaren Bedrohungen berücksichtigt.
Selbstschutz beginnt mit guter Vorbereitung
Ob für Privatpersonen, Unternehmen, Behörden oder Organisationen: Gemeinsam besprechen wir, welche Anforderungen und möglichen Gefahrensituationen in Ihrem Alltag eine Rolle spielen. Auf dieser Grundlage können passende Trainingsschwerpunkte für Selbstschutz, Deeskalation und mentale Handlungssicherheit entwickelt werden.
Ich freue mich darauf, mit Ihnen über Ihre Anforderungen und die Möglichkeiten eines praxisorientierten Trainings zu sprechen.
Individuelles Selbstschutztraining anfragenÜBER DEN AUTOR
Günther Pfeifer
Fachkraft für Gewaltprävention (IHK) | Fachdozent für Selbstschutz und Deeskalation
Günther Pfeifer beschäftigt sich seit 1992 beruflich mit Sicherheit, Gefahrenwahrnehmung und persönlichem Selbstschutz. Seine langjährige praktische Erfahrung bildet die Grundlage seiner Trainings für Privatpersonen, Unternehmen, Behörden und Organisationen.
Als Entwickler der Gladiator-Mind-Methodik verbindet er mentale Vorbereitung, bewusste Gefahrenwahrnehmung, Deeskalation und praxisorientierte Schutzhandlungen. Sein Trainingsansatz verfolgt das Ziel, Menschen zu stärken und ihre Handlungssicherheit auch in belastenden Situationen zu fördern.
Als persönliches Mitglied im VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit beschäftigt er sich ergänzend mit Entwicklungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz.
„Ich bin Praktiker, kein Forscher. Mein Ziel ist es, Menschen auf schwierige Situationen vorzubereiten, damit sie Gefahren möglichst früh erkennen, besonnen entscheiden und im entscheidenden Moment mit voller Aufmerksamkeit und Entschlossenheit handeln können.“