+49 175-6000328 info@guenther-pfeifer.de

Im Notwehrtraining lernst Du, Dich gegen Gewalt zu wehren. Es geht um Selbstverteidigung für den Fall, dass Gewaltprävention und Deeskalationsstrategien nicht mehr ausreichen. Auch wenn Du in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahrst und selbstsicher auftrittst, kann ein aggressiver Gegenüber einen körperlichen Übergriff starten. Dann hilft es nicht mehr, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren. Du musst Dich verteidigen und Deinen Gegner außer Gefecht setzen. Wie? Das erfährst Du im Notwehrtraining. Dein Coach bringt Dir verschiedene Verteidigungsfähigkeiten bei, mit denen Du im Notfall bestens gerüstet bist. Außerdem gehören psychologisches Hintergrundwissen und rechtliche Aspekte zum Inhalt solcher Kurse.

Notwehr – ein Jedermannsrecht

Notwehr ist ein Begriff aus dem deutschen Straf- und Privatrecht. Gemäß § 32 StGB und § 227 BGB ist Notwehr die erforderliche Verteidigung, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff abzuwenden. Das heißt, Du musst Dich in Gefahrensituationen Deinem Gegner nicht wehrlos hingeben. Verteidigung ist erlaubt und dabei begehst Du keine Straftat. Im Klartext: Du darfst Dich körperlich wehren, wenn Du körperlich angegriffen wirst.

Wann ist Notwehr erforderlich?

Notwehr ist dann erforderlich, wenn Dein Gegenüber zu körperlicher Gewalt ausschreitet. Das kann sowohl im privaten Alltag als auch im Berufsleben passieren. Schnell kann eine Situation eskalieren und ein Übergriff droht. Die aktuellen Nachrichten zeigen, dass die Gewaltbereitschaft hierzulande stetig zunimmt. Immer wieder werden Frauen beim Joggen im Park überfallen oder Menschen in der U-Bahn angegriffen. Außerdem steigt die Zahl von Personen mit psychischen Erkrankungen, bei denen eine deeskalierende Verständigung nicht zur Gefahrenabwehr ausreicht. Zwar lassen sich viele gewalttätige Auseinandersetzungen durch verbale und nonverbale Kommunikation vermeiden. Wenn diese Strategien aber wirkungslos sind, musst Du die Gefahr durch Notwehr abwenden. Dafür brauchst Du effektive Handlungskonzepte und die musst Du im Vorfeld erlernen.

Notwehrtraining: Handlungskonzepte müssen sitzen

Tritt eine Gefahrensituation ein, bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Körperliche Übergriffe lösen enormen Stress aus, sodass Du zu diesem Zeitpunkt keine Abwehrpläne schmieden kannst. Effektive Handlungskonzepte müssen einfach sitzen. Du musst jederzeit in der Lage sein, Dich zu verteidigen. Schließlich trifft Gewalt seine Gegner unerwartet und völlig spontan. Ohne Notwehrtraining erstarren die meisten Menschen, wenn Sie körperlich angegriffen werden. Hast Du aber wirksame Verteidigungsstrategien erlernt, fühlst Du Dich sicherer und kannst Dich im Notfall taktisch klug agieren.

Was lernst Du im Notwehrtraining?

Im Notwehrtraining eignest Du Dir verschiedene Werkzeuge an, mit denen Du in Notfallsituationen körperliche Gewalt abwenden kannst. Du lernst verschiedene Handlungskonzepte kennen und übst Techniken, mit denen Du handgreifliche Menschen ruhigstellen kannst. Viele Methoden stammen aus der Selbstverteidigung (*Kampfsport), sind aber auch für den Alltag sowie für Extremsituationen geeignet. Es gibt verschiedene Kurse sowohl für Privatpersonen als auch für Mitarbeiter von Behörden und Unternehmen.

Inhalte Notwehrtraining:

  • Grundlagen aggressiven Verhaltens
  • Warum sich mit Gewalt beschäftigen
  • Rechtskunde über Notwehr und Notwehrhilfe
  • Bedeutung der Distanzen in Konfliktsituationen
  • Abwehrtechniken und Vorbereitungshandlungen
  • Hebel-, Fixierungs- und Sicherungstechniken
  • Nervendruckpunkte – Manipulation
  • Nutzung von Gegenständen zur Verteidigung
  • Förderung der psychologische Stärke in gewalttätigen Situationen
  • Kundenspezifische Themen

Für wen lohnt sich ein Notwehrtraining?

Notwehr ist ein Jedermannsrecht und somit ist ein Notwehrtraining für jeden geeignet. Alle Menschen können Opfer von Gewalt werden und völlig unerwartet in Konfliktsituationen verwickelt werden. Besonders häufig sind jedoch Frauen, Jugendliche und Senioren sowie bestimmte Berufsgruppen davon betroffen. Aus diesem Grund gibt es Kurse für Jedermann sowie Kurse für einen bestimmte Personenkreis. Die Inhalte des Seminars richten sich an die jeweilige Zielgruppe. Notwehrtraining wird den besonderen Ansprüchen seiner Teilnehmer gerecht und hilft ihnen zu einem sicheren Auftreten im Notfall. Dabei gilt: Selbst wer eine Kampfsportart beherrscht, wird beim Notwehrtraining eine Menge lernen.

Berufsgruppen mit erhöhtem Gefahrenpotential

  • Mitarbeiter/innen im Außendienst
  • Mitarbeiter/innen von Rettungsdiensten
  • Mitarbeiter/innen Feuerwehr
  • Lehrer
  • Personal von psychiatrischen Einrichtungen
  • Personal von Betreuungseinrichtungen
  • Sicherheitskräfte und Sicherheitsmitarbeiter/innen
  • Personal von Krankenhäusern
  • Personal von Arbeitsvermittlungsagenturen und Jobcenter
  • Mitarbeiter/innen öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
  • Mitarbeiter /innen des öffentlichen Dienstes mit Tätigkeitsgebieten mit hohem Konfliktpotential
  • Beschäftigte, die allein in öffentlich zugänglichen Gebäuden arbeiten

Fazit: Ein Notwehrtraining bereitet Dich optimal auf die Abwehr körperlicher Gewalt vor

Während Selbstverteidigungskurse einen Schwerpunkt auf verbale und nonverbale Kommunikation zur Gewaltprävention legen, geht es beim Notwehrtraining in erster Linie um effektive Notfalltechniken. Ziel ist es, die Teilnehmer zur Abwehr körperlicher Gewalt zu befähigen. Notwehr kommt dann zum Einsatz, wenn ein körperlicher Übergriff nicht durch Deeskalationsstrategien verhindert werden kann. Es handelt sich dabei um eine Art der Verteidigung, die nicht strafbar ist und der eigenen Sicherheit dient. Notwehrseminare sind für Jedermann und für bestimmte Berufsgruppen geeignet. Überzeuge Dich am besten selbst, unter Stress funktioniert nur das Einfache!

Das Notwehr-Training wird als Schulung, Seminar sowie zur Auffrischung angeboten. Gemeinsam legen wir den möglichen Schulungsrahmen fest und halten dich im Bereich Selbstschutztraining stets auf aktuellem Stand.