Gladiator – Mind – Methode
Methode • Selbstführung unter Druck • Inhouse & Coaching
Die Gladiator Mind Methode
Selbstführung unter Druck: Erkennen. Entscheiden. Handeln.
Gewalt und Aggression im Arbeitsalltag sind kein Randthema. Gerade dort, wo Menschen unter Stress, Angst oder existenziellem Druck stehen, kippt Kommunikation schneller als jede Theorie es abbilden kann.
Die Gladiator Mind Methode setzt vor der Kommunikation an: Sie verbindet Selbstführung, Stressphysiologie und praxistaugliche Routinen – für Handlungssicherheit, wenn das Nervensystem übernimmt.
Kein Kampfsport. Kein Motivationsseminar. Sondern ein klarer, wiederholbarer Ansatz, der Teams und Führungskräfte im Ernstfall arbeitsfähig hält.
Autor
Günther Pfeifer – Fachkraft für Gewaltprävention (IHK) · Inhouse-Seminare & Coaching (bundesweit)
Schwerpunkte: Gewaltprävention, Deeskalation, Selbstführung unter Druck (Gladiator Mind).
Zuletzt aktualisiert am: 19.01.2026
Warum Gladiator Mind?
Die Realität in Behörden, Kliniken und sozialen Einrichtungen: Mitarbeitende kennen Gesprächstechniken – aber unter Druck übernimmt der Körper. Stress, Nähe, Lautstärke, Dynamik: In solchen Momenten sinkt die Abrufbarkeit von Gelerntem.
Klassische Trainings fokussieren häufig auf Kommunikation. Das funktioniert, solange das Gegenüber gesprächsbereit ist. Doch wenn die Lage kippt, braucht es zuerst eines: Selbststeuerung – um klar, ruhig und führungsfähig zu bleiben.
Die Gladiator Mind Methode trainiert genau diese Basis: Präsenz, Selbstführung und Routinen – damit Deeskalation überhaupt wieder greifen kann.
Gladiator Mind = Selbstführung unter Druck
- Erkennen: Frühwarnsignale lesen, bevor die Situation kippt
- Entscheiden: Handlungsoptionen auch unter Stress bewerten
- Handeln: Routinen, die im Ernstfall abrufbar bleiben
Entscheider-Check: Stabilität schafft Sicherheit
Gewalt und Aggression belasten Teams und Organisationen massiv. Die Pfeifer Gladiator Mind Methode setzt am biologischen Kern an, um Handlungssicherheit dort zu gewährleisten, wo reine Kommunikation endet:
- Rechtssicherheit: Konformer Arbeitsschutz durch Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG.
- Messbare Effekte: Signifikante Senkung der Eskalationsdynamik durch trainierte physiologische Selbststeuerung.
- Effizienz: Direkter Transfer in den Dienstalltag – ohne zeitintensive externe Zertifizierungskurse.
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Wissenschaftliche Fundierung: Wirkung vor dem ersten Wort
Die Pfeifer Gladiator Mind Methode basiert nicht auf Vermutungen, sondern auf belastbaren Erkenntnissen der Viktimologie und Stressphysiologie. Forschung zur Opferauswahl zeigt: Täter scannen ihr Gegenüber unbewusst in Millisekunden nach nonverbalen Signalen. Diese Erkenntnisse sind nicht neu – sie sind Basis der modernen Sicherheitsforschung.
Die Konsequenz für Ihre Sicherheit: Wer lernt, sein Nervensystem unter Druck zu regulieren, verändert seine Ausstrahlung messbar. Wir trainieren die Signale, die Deeskalation erst ermöglichen und Sie als „schwieriges Ziel" definieren. Das ist Verhaltensforschung, keine Motivation.
Fachliteratur & Primärquellen
Wissenschaftliche Belege (klicken zum Erweitern)
Diese Studien bilden die wissenschaftliche Grundlage der Pfeifer Gladiator Mind Methode:
-
Grayson, B. & Stein, J. I. (1981).
"Attracting Assault: Victims' Nonverbal Cues"
Journal of Communication, 31(1), 68-75.
DOI: 10.1111/j.1460-2466.1981.tb00442.x | [Google Scholar]
Klassische Studie zu Opferauswahl: Zeigt, dass Täter potenzielle Opfer anhand von Körpersprache, Gangart und Präsenz bewusst auswählen. -
Book, A. S., Costello, K., & Camilleri, J. A. (2013).
"Psychopathy and Victim Selection: The Use of Gait as a Soft Biometric"
Journal of Interpersonal Violence, 28(11), 2368-2383.
DOI: 10.1177/0886260513491889 | [ResearchGate]
Innovative Forschung: Körperbewegungen als messbarer Risikofaktor. Zeigt direkt, dass Stabilität Prävention ermöglicht. -
Wheeler, S., Book, A. S., & Costello, K. (2009).
"Psychopathic Traits and Perceived Deception Ability"
Journal of Interpersonal Violence, 24(12), 2023-2035.
DOI: 10.1177/0886260509334407 | [PubMed]
Erforscht, wie Vulnerabilität-Signale wahrgenommen und ausgenutzt werden – zentral für Prävention. -
Porges, S. W. (2011).
The Polyvagal Theory: Neurophysiological Foundations of Emotions, Attachment, Communication, and Self-Regulation
W.W. Norton & Company.
Stressphysiologie und Nervensystem: Erklärt neurobiologisch, wie der Körper unter Druck reagiert und warum Selbststeuerung trainierbar ist. -
Grossman, D. & Christensen, L. W. (2007).
On Combat: The Psychology and Physiology of Deadly Conflict in War and Peace
PPCT Research Publications.
Praktische Forschung zu Handlungsfähigkeit unter extremem Stress – empirische Grundlage für Trainingsmethoden wie Gladiator Mind.
Praktische Implikation: Diese peer-reviewed Studien zeigen, dass Präsenz, innere Stabilität und sichere Körpersprache nicht angeboren sind – sie sind systematisch trainierbar. Die Pfeifer Gladiator Mind Methode wendet diese wissenschaftlichen Erkenntnisse an, um Mitarbeitende in Behörden, Kliniken und sozialen Einrichtungen arbeitsfähig und sicher zu halten.
Die drei Säulen der Gladiator Mind Methode
1) Physiologische Selbststeuerung
Unter Stress verändern sich Atmung, Stimme, Blick und Entscheidungsfähigkeit. Die Methode nutzt praxistaugliche Ansätze, um den „Alarmmodus" zu senken und wieder Steuerung zu gewinnen.
Ziel: ruhigere Präsenz, klarere Kommunikation, bessere Abrufbarkeit.
2) Mentale Festigkeit (Ataraxia)
Ataraxia steht hier für Unerschütterlichkeit im Arbeitskontext: nicht „hart", sondern stabil. Provokation trifft weniger, Entscheidungen werden klarer, Führung wird möglich.
Ziel: innere Stabilität – ohne Abkapselung, ohne Eskalation.
3) Präsenz & Ausstrahlung
Präsenz ist kein Schauspiel. Sie entsteht aus Haltung, Stimme, Tempo und Klarheit. Stabilität verändert Dynamiken – messbar an Gesprächsverlauf und Eskalationsrisiko.
Ziel: Sicherheit erhöhen, bevor die Lage kippt.
Praxisbeispiel (anonymisiert)
Praxisbeispiel aus einem Training (kommunale Behörde, Rhein-Main-Gebiet): Ein Sachbearbeiter wird nach einer Leistungsentscheidung verbal bedrängt. Der Klient erhöht Lautstärke und Nähe, das Umfeld wird angespannt.
Kernpunkt: In der Vorkonfliktphase entscheidet sich, ob Kommunikation überhaupt möglich bleibt. Unter Stress übernimmt das Nervensystem – und genau dort setzt die Gladiator Mind Methode an.
Nach dem Training bleibt der Mitarbeitende sichtbar stabil: ruhige Präsenz, klare Stimme, strukturierte Rückführung in den Gesprächsrahmen. Ergebnis: Die Situation bleibt kontrollierbar. Es wird nicht „leicht" – aber es eskaliert nicht weiter.
Genau dafür steht die Gladiator Mind Methode: Handlungssicherheit unter Druck – ohne Kampfsport, ohne Show, mit praxistauglichen Routinen für Organisationen.
Hinweis: Dieses Beispiel basiert auf realen Trainingssituationen. Details wurden zum Schutz der Beteiligten anonymisiert und zusammengefasst.
Was Sie daraus mitnehmen
- Selbstführung kommt vor Gesprächstechnik.
- Stabilität ist trainierbar und sichtbar.
- Routinen senken Eskalationsrisiko.
Für wen ist die Gladiator Mind Methode?
Die Methode richtet sich an Organisationen, Teams und Einzelne, in denen Konflikte zum Arbeitsalltag gehören – und klassische Deeskalation allein an Grenzen stößt.
Behörden & Öffentlicher Dienst
Jobcenter, Sozialamt, Ordnungsamt, Jugendamt, Ausländerbehörde, Finanzamt – überall dort, wo Bürger unter Druck stehen und Konflikte eskalieren können.
Gesundheitswesen & Rettungsdienst
Notaufnahme, Psychiatrie, Rettungsdienst, Pflege – hohe Belastung, emotionale Ausnahmesituationen, wechselnde Dynamik.
Soziale Einrichtungen
Jugendhilfe, Betreuung, Beratung, Unterkünfte, Schulen – klare Grenzen, innere Stabilität und Handlungsroutinen sind entscheidend.
Verkehr, Handel & Sicherheit
ÖPNV, Einzelhandel, Sicherheitsdienste, Energieversorger – Publikumsverkehr, Alleinarbeit, Zwangslagen und Konflikte gehören zum Alltag.
Für Führungskräfte & Einzelne: Persönliche Stabilität unter Druck
Gladiator Mind ist nicht nur ein Organisations-Tool. Die Methode funktioniert auch für Führungskräfte und Privatpersonen, die unter hohem Druck stabiler, klarer und sicherer werden wollen.
Manager & Führungskräfte unter Druck
Entscheidungsträger in Krisenzeiten, Vorgesetzte in Konfliktsituationen, Leader in hochdynamischen Rollen: Gladiator Mind trainiert innere Stabilität, klare Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit auch unter extremem Stress.
Format: Einzelcoaching oder Kleingruppen (2–5 Personen).
Privatpersonen mit Selbstsicherheitsbedarf
Menschen, die Übergriffserfahrungen gemacht haben, in Hochrisiko-Rollen arbeiten oder ihre persönliche Sicherheit erhöhen wollen. Gladiator Mind trainiert Präsenz, innere Stabilität und sichere Körpersprache – ohne Kampfsport.
Format: 1-on-1 Coaching, flexible Termine.
Menschen in Hochrisiko-Rollen
Außendienst, Taxifahrer, Sicherheit, Nachtschicht, Solo-Arbeit: Orte und Zeiten mit erhöhtem Risiko. Die Methode hilft, Gefahr früher zu erkennen und sicher zu reagieren – mit klaren, trainierten Routinen.
Format: Coaching, Workshops für Berufsgruppen.
Persönlichkeitsentwicklung & Resilienz
Wer unter Druck stabil bleibt, wächst. Gladiator Mind kombiniert Selbstführung, innere Festigkeit (Ataraxia) und praktische Routinen – für mehr Klarheit, Ruhe und Selbstsicherheit im privaten und beruflichen Leben.
Format: Coaching-Prozesse (4–12 Wochen).
Unterschied Inhouse vs. Einzelcoaching:
Inhouse-Seminare richten sich an Teams und Organisationen – Transfer in bestehende Strukturen, Skalierbarkeit, klare Arbeitschutz-Integration.
Einzelcoaching ist intensiver: persönliche Ziele, individuelle Routinen, flexible Terminierung. Für Führungskräfte oft die effektivere Variante.
Aktuelle News & Praxisbeispiele
Aktuelle Fachbeiträge, Fallanalysen und Impulse zur Gewaltprävention, Deeskalation und Selbstführung unter Druck.
Arbeitsschutz: Gewaltprävention ist keine Kür – sie ist Pflicht
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber, Gefährdungen systematisch zu beurteilen – einschließlich psychischer Belastungen durch Gewalt und Aggression. In der Praxis bedeutet das: Risiken erfassen, Maßnahmen ableiten, dokumentieren und Wirksamkeit kontrollieren.
Die Gladiator Mind Methode lässt sich in bestehende Arbeitsschutzstrukturen integrieren – mit klarer Zielsetzung, nachvollziehbarer Maßnahmendokumentation und praxisnahem Transfer.
Was das für Ihre Organisation bedeutet
- Gefährdungsbeurteilung: Gewalt/Aggression erfassen und bewerten
- Maßnahmen: technisch, organisatorisch, personenbezogen
- Dokumentation: nachvollziehbar und prüfbar
- Wirksamkeitskontrolle: regelmäßig prüfen und nachsteuern
Vertiefendes Wissen zur Gladiator Mind Methode
- Gladiator Mind: Warum echte Gewaltprävention im Kopf beginnt
- Gewaltprävention für Behörden: Ataraxia & Biologie
- Selbstschutz Behörden & Rettung: Handlungsfähigkeit unter Stress
- Selbstführung unter Druck: 5 Prinzipien die wirken
- Organisationsverschulden bei Gewalt: Haftung für Arbeitgeber
- Gladiator Mind Coaching: Persönliche Stabilität unter Druck
- Resilienz & Selbstführung: Training für Führungskräfte
Über den Entwickler
Günther Pfeifer – Fachkraft für Gewaltprävention (IHK)
Die Gladiator Mind Methode ist aus langjähriger Praxis in Sicherheit, Gewaltprävention und Selbstschutz entwickelt worden – mit Fokus auf Umsetzbarkeit im Arbeitsalltag.
- Schulungen: Deeskalation, Eigensicherung, Handlungssicherheit
- Arbeit mit Teams, Führungskräften und Organisationen
- Inhouse bundesweit, angepasst an Ihre Einsatzrealität
- Coaching: Einzelpersonen, Führungskräfte, Persönlichkeitsentwicklung
Bereit für echte Handlungssicherheit?
Jede Organisation ist anders. Ihre Risiken, Ihre Mitarbeitenden, Ihre Anforderungen. Und wenn es um persönliche Entwicklung geht: Jede Person hat ihre eigene Ausgangslage und ihre Ziele.
In einem kurzen Erstgespräch klären wir:
- Welche Konfliktlagen bei Ihnen real auftreten (oder welche persönlichen Herausforderungen Sie adressieren wollen)
- Wo bestehende Maßnahmen greifen – und wo Lücken bleiben
- Welches Format (Inhouse / Coaching / Einzelcoaching) sinnvoll ist
Kein Verkaufsgespräch. Ein klares Gespräch über Bedarf und Umsetzung.
Jetzt Kontakt aufnehmenBehördenfreundlich & Persönlich
Klare Sprache. Klare Ziele. Fokus auf Prävention, Deeskalation, Arbeitsschutz und persönliche Stabilität.
Urheberrecht & Nutzung
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„Gladiator Mind" bezeichnet die von Günther Pfeifer entwickelte Trainingsmethodik. Für Kooperationen, Lizenzierung oder Nutzung in Schulungsunterlagen: Kontakt über die Website.