Handlungssicherheit im Außendienst: Wenn Gewaltprävention vor der Wohnungstür beginnt
Wie Mitarbeitende in Wohnungsbaugesellschaften sich schützen – ohne Heldentum, aber mit klarer Handlungssicherheit
Von Günther Pfeifer
Der Moment, in dem Ihre Mitarbeiter allein gelassen werden
Stellen Sie sich vor: Ihre Mitarbeiterin steht vor einer Wohnungstür. Wohnungsabnahme, Routine. Sie klingelt, wird reingelassen – und hinter ihr wird die Tür verschlossen. Klick.
In diesem Moment läuft in ihrem Kopf ein Film ab: „Ist das normal? Soll ich was sagen? Bin ich unhöflich, wenn ich gehe?“ Und während sie noch überlegt, ist die Situation längst gekippt. Aus „Auftrag“ wurde „Überlebensmodus“.
Ein Beispiel aus der Praxis (anonymisiert): Außendiensttermin bei einem Wohnungsunternehmen in NRW. Die Kundenbetreuerin sollte eine Wohnungsabnahme durchführen. Als wir später im Training darüber sprachen, sagte sie: „Ich wusste nicht, ob ich das ansprechen darf. Ich wollte nicht unhöflich sein.“
Das ist das Problem: Ihre Mitarbeitenden im Außendienst sind nicht dafür eingestellt, mit Gewalt umzugehen. Sie sollen kommunizieren, protokollieren, Lösungen finden. Aber sie sind allein. Vor fremden Wohnungstüren. Mit Menschen, die unter Druck stehen. Und niemand hat ihnen gesagt, was sie tun sollen, wenn die Situation kippt.
Die unbequeme Wahrheit:
Klassischer Arbeitsschutz bereitet auf alles vor – nur nicht auf das, was wirklich passiert.
Gefährdungsbeurteilung? Abgehakt. Unterweisung? Durchgeführt. Aber wenn Ihre Mitarbeiterin in einem engen Flur steht, der Mieter zu nah kommt und die Stimmung plötzlich umschlägt – was macht sie dann?
Genau dafür gibt es Gladiator Mind.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache
Gewalt am Arbeitsplatz ist kein Randthema. Laut DGUV wurden im Jahr 2021 knapp 12.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle durch Gewalteinwirkung gemeldet. Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der DGUV (2024) zeigt: Rund ein Drittel der abhängig Beschäftigten mit häufigem Kontakt zu betriebsfremden Personen hat in den vergangenen zwölf Monaten verbale Übergriffe bei der Arbeit erlebt.
Die BGW berichtet, dass von 2018 bis 2022 durchschnittlich 5.300 Schreck- und Gewaltvorfälle pro Jahr als meldepflichtige Arbeitsunfälle angezeigt wurden – Tendenz steigend. Und das sind nur die gemeldeten Fälle. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher, denn meldepflichtig ist ein Arbeitsunfall erst, wenn er zu mehr als drei Tagen Arbeitsunfähigkeit führt.
Gerade in der Wohnungswirtschaft sind Mitarbeitende im Außendienst oft die ersten, die Konfliktsituationen in Wohnungen mitbekommen – und dabei selbst gefährdet sind.
✅ 5 Punkte, bevor Sie die Wohnungstür öffnen
- Bauchgefühl checken: Fühlt sich die Situation komisch an?
- Ausweg sichern: Tür bleibt offen.
- Positionierung: Nie tiefer in die Wohnung als nötig.
- Grenzen kennen: Wann endet Ihr Auftrag?
- Backup-Plan: Worst Case durchdacht?
Diese 5 Punkte können den Unterschied machen zwischen „Situation beherrscht“ und „Situation eskaliert“.
💡 Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Jeder Vorfall kostet Sie dreifach:
- Rechtlich: Fehlende Unterweisung nach § 12 ArbSchG kann bei einem Vorfall teuer werden – von Bußgeldern bis zu Regressforderungen.
- Wirtschaftlich: Krankschreibungen, Personalausfälle, Image-Schäden. Ein einziger eskalierter Vorfall kann Wochen an Arbeitszeit kosten.
- Menschlich: Traumatisierte Mitarbeitende, die nicht mehr in Wohnungen gehen wollen. Oder die still kündigen, weil sie sich nicht geschützt fühlen.
Die gute Nachricht: Sie können das verhindern. Mit einer Schulung, die Ihre Teams wirklich vorbereitet – nicht auf Papier, sondern in der Realität.
Wo Gewaltprävention im Außendienst wirklich beginnt
Genau hier setzt moderne Gewaltprävention im Rahmen des Arbeitsschutzes gemäß § 12 ArbSchG an: nicht erst, wenn jemand laut wird oder droht, sondern schon bei der Frage, wie Mitarbeitende vorbereitet sind, wenn sie einen Einsatz beginnen – und wie klar ihre Handlungssicherheit in jeder Eskalationsstufe ist.
Gerade in Wohnungsbaugesellschaften wird die Wohnungsabnahme oder der Vor-Ort-Termin oft nicht von „Security“ durchgeführt, sondern von der Kundenbetreuung im Mieterservice – also Mitarbeitenden, die für Kommunikation, Protokoll und Organisation da sind, nicht für körperliche Konfrontation. Und genau deshalb können sich viele im Außendienst mit einem Moment identifizieren: Sie betreten eine Wohnung – und hinter Ihnen wird die Tür verschlossen. Es ist nicht immer laut, nicht immer offensichtlich, aber es verändert sofort die innere Lage.
In solchen Sekunden läuft der Handlungskreislauf bei Gewalt gegen Mitarbeitende in hoher Geschwindigkeit: Wahrnehmung, Bewertung, Entscheidung und Handlung – und unter Stress kann dieser Kreislauf kippen. Genau dafür bauen wir Handlungssicherheit auf: damit Mitarbeitende auch unter Druck klar bleiben, Grenzen kennen und nicht in die Heldenrolle rutschen.
Wenn kleine Situationen kippen: Praxisbeispiele aus dem Alltag
In der Praxis sind es oft kleine Situationen, die kippen: Eine Wohnungsabnahme wirkt zunächst sachlich – und plötzlich steht ein weiterer Angehöriger mit im Raum und die Stimmung verändert sich. Ein Techniker im Kundendienst wird im engen Flur „zugestellt“, weil Distanz auf einmal nicht mehr möglich ist. Oder ein Außendiensttermin wird emotional, weil Vorwürfe und Druck plötzlich nicht mehr dem Vorgang, sondern der Person gelten.
Die verschlossene Tür – was jetzt?
Sie betreten die Wohnung, hinter Ihnen wird die Tür verschlossen. Nicht laut, nicht aggressiv aber Ihr Bauchgefühl meldet sich sofort.
Handlungssicherheit bedeutet hier: Sofort ansprechen: „Bitte lassen Sie die Tür offen, das ist unsere Regel.“ Wenn das ignoriert wird: Termin abbrechen. Kein Wenn und Aber. Ihre Sicherheit geht vor.
Körperliche Nähe als Druckmittel
Der Mieter tritt in Ihren persönlichen Raum im engen Flur zu nah, zu schnell. Die Situation fühlt sich falsch an.
Handlungssicherheit bedeutet hier: „Ich brauche mehr Abstand.“ Das ist nicht unhöflich. Das ist professionell.
Verbale Eskalation als Vorstufe
Vorwürfe wegen Reparaturen oder Nebenkostenabrechnung werden lauter, persönlicher. Aus Sachkritik wird Angriff auf Sie als Person.
Handlungssicherheit bedeutet hier: Nicht in Rechtfertigung verfallen. Stattdessen: „Ich verstehe, dass Sie verärgert sind. Aber ………….
Diese Muster kennen wir auch aus dem Einzelhandel – verschlossene Türen im Lager, zu nahe Kunden an der Kasse, verbale Eskalation bei Preisdiskussionen. Die Prinzipien bleiben gleich: Bauchgefühl ernst nehmen, Grenzen klar ziehen, notfalls Situation verlassen.
Warum Handlungssicherheit wichtiger ist als eine Technik-Sammlung
In vielen klassischen Trainings geht es schnell um Techniken: Wie halte ich jemanden auf Abstand, wie befreie ich mich aus einem Griff, welche Sätze deeskalieren. Das kann sinnvoll sein, greift aber zu kurz, wenn Beschäftigte allein Wohnungen betreten, Beschwerden aufnehmen oder Wohnungsabnahmen durchführen.
Handlungssicherheit bedeutet in diesem Kontext vor allem: zu wissen, was in welcher Eskalationsstufe von mir erwartet wird und was ausdrücklich nicht mehr zu meinem Auftrag gehört.
Denn unter Stress zählt nicht die Menge an Optionen, sondern die Klarheit. Wer im Ernstfall zwischen 30 Möglichkeiten wählen muss, erstarrt oft. Was wirkt, sind robuste Prinzipien, klare Grenzen und ein gemeinsames Verständnis im Team, wann ein Termin noch „Bearbeitung“ ist und wann er ein Sicherheitsrisiko wird.
Was macht Gladiator Mind anders als klassische Gewaltpräventionstrainings?
Die meisten Trainings am Markt sind entweder zu theoretisch („Folien-Schlacht“) oder zu martialisch („Wir machen euch zu Kämpfern“). Beides ist Bullshit.
Ihre Mitarbeitenden brauchen keine 50 Hebel-Techniken, die sie nach drei Wochen vergessen haben. Und sie brauchen keine Powerpoint-Präsentation über Eskalationsstufen, die im echten Moment nicht weiterhilft.
Was sie brauchen, ist Handlungssicherheit unter Druck.
Das bekommen Sie mit Gladiator Mind:
1. Training, das hängen bleibt nicht nach 48 Stunden verpufft
Wir trainieren Prinzipien statt komplizierter Techniken. Weniger ist mehr. Ihr Team lernt das, was auch unter Stress noch abrufbar ist nicht das, was in der Trainingshalle gut aussieht, aber in der engen Wohnung versagt.
2. Unterweisung nach § 12 ArbSchG – dokumentierbar und rechtssicher
Unsere Trainings erfüllen die DGUV Vorschrift 1 und können als Unterweisung dokumentiert werden. Sie erfüllen nicht nur Ihre Pflicht – Sie schützen sich rechtlich ab.
3. Handlungskreislauf statt Reflex-Mythen
Wir trainieren den Handlungskreislauf bei Gewalt gegen Mitarbeitende: Wahrnehmung → Bewertung → Entscheidung → Handlung. Genau dort, wo Menschen unter Stress blockieren, setzen wir an. Das Ergebnis: Ihre Mitarbeitenden bleiben handlungsfähig, auch wenn ihr Puls hochgeht.
4. Praxisnah – keine Theorie-Schlacht
Wir trainieren mit echten Szenarien aus Ihrem Arbeitsalltag: Wohnungsabnahmen, Beschwerdebearbeitung, technischer Kundendienst. Nicht irgendwelche Standard-Rollenspiele, sondern das, was Ihre Leute wirklich erleben.
5. Mensch im Mittelpunkt – nicht Techniken
Wir setzen auf den Menschen im Mittelpunkt unseres Ansatzes. Nicht Kampfsport-Choreografien, sondern innere Haltung, klare Entscheidungswege und Resilienz, damit Ihr Team nach belastenden Situationen schneller wieder funktionsfähig ist.
Ergebnis nach einem Gladiator Mind Training:
- ✅ Ihre Mitarbeitenden wissen genau, wann ihr Auftrag endet und Eigensicherung beginnt
- ✅ Sie können kritische Situationen früher erkennen (Bauchgefühl nutzen statt ignorieren)
- ✅ Sie bleiben unter Druck handlungsfähig statt in Schockstarre zu verfallen
- ✅ Sie erfüllen Ihre Arbeitsschutz-Pflichten dokumentierbar
- ✅ Weniger Vorfälle, weniger Ausfälle, weniger Haftungsrisiken
Investition: Ein Trainingstag. ROI: Jahre an Handlungssicherheit.
Was bringen Eskalationsstufen in der Realität von Wohnungsbaugesellschaften?
In der Theorie ist viel von Eskalationsstufen die Rede: neutrale Situation, Unruhe, verbale Aggression, Bedrohung, körperliche Gewalt. In der Praxis stellt sich für Beschäftigte vor allem eine Frage: „Woran erkenne ich, wo wir gerade sind – und was mache ich jetzt?“
Handlungssicherheit entsteht nicht aus einer reinen Auflistung von Stufen, sondern aus klaren Handlungsaufträgen je Phase:
- Was ist in einer frühen Stufe noch Teil meines Gesprächsauftrags?
- Ab wann ist es legitim und gewünscht, ein Gespräch zu unterbrechen?
- Wann brauche ich Unterstützung?
- Wo endet mein Auftrag – und wo beginnt Eigensicherung?
Wenn ein Unternehmen diese Fragen nicht beantwortet, entsteht die gefährliche Grauzone: Mitarbeitende bleiben aus Pflichtgefühl in Situationen, die längst nicht mehr beherrschbar sind.
Warum wir den Handlungskreislauf trainieren – und nicht nur „Tipps“
Statt allgemeiner Tipps trainieren wir den Handlungskreislauf bei Gewalt gegen Mitarbeitende ein praxisnahes Modell aus vier Phasen, das zeigt, wo Menschen unter Druck blockieren und wie sie handlungsfähig bleiben. Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung, Bewertung, Entscheidung und Handlung. Jede dieser Phasen kann unter Stress kippen: Aus Wahrnehmung wird Tunnelblick, aus Bewertung wird Fehleinschätzung, aus Entscheidung wird Aufschieben – und aus Handlung wird entweder Überreaktion oder Erstarrung.
Gladiator Mind setzt genau dort an und stärkt die Fähigkeit, unter Druck den eigenen Kopf wiederzubekommen. Nicht, um „alles auszuhalten“, sondern um kluge, sichere Entscheidungen zu treffen – im Rahmen der eigenen Rolle.
Was wir anders machen (ohne Technik-Flut)
Auf den Punkt gebracht:
- Bauchgefühl als Werkzeug: Wir nehmen Intuition ernst und machen sie im beruflichen Kontext nutzbar –als frühes Warnsignal, das in klare Entscheidungen übersetzt wird.
- Handlungsabläufe statt Reflex-Mythen: Wir trainieren keine „Reflex-Tricks“, sondern robuste Handlungsabläufe, die auch unter Stress abrufbar bleiben.
- Keine Technik-Flut: Im Selbstschutz ist weniger mehr. Wir reduzieren auf wenige, robuste Prinzipien – ohne komplizierte Akrobatik.
- Nachhaltigkeit statt Eintagsfliege: Kein „Wissen abladen“, sondern Routinen verankern, damit Handlungssicherheit auch Monate später unter Druck abrufbar bleibt.
Warum Resilienz ein Schutzfaktor ist gerade im Außendienst
Gewaltprävention endet nicht mit dem Termin. Belastende Situationen wirken nach: Schlafprobleme, Grübeln, Vermeidung, innere Alarmbereitschaft. Genau dafür ist Resilienz kein „Nice to have“, sondern Teil eines wirksamen Schutzkonzepts. Mitarbeitende sollen unter Druck steuerbar bleiben – und nach belastenden Ereignissen schneller wieder in einen funktionierenden Zustand kommen.
Gerade in Wohnungsbaugesellschaften, Hausverwaltungen und sozialen Trägern ist das zentral, weil Außendienstmitarbeitende und Kundendienstteams wiederholt in Spannungsfelder aus Konflikt, Emotion und Zeitdruck geraten.
Wenn das Kind im Brunnen ist: Selbstschutz ohne Heldentum
Stellen Sie sich vor, die Situation eskaliert körperlich. Der Mieter steht plötzlich viel zu nah, versperrt den Weg zur Tür, wird laut. Was jetzt?
Klartext: Ein Mitarbeiter ist nicht dafür eingestellt, Gewalt mit Gewalt zu lösen. Im Mittelpunkt steht der Schutz von Leben, Gesundheit und psychischer Stabilität. Nicht „Durchsetzen“. Nicht „Recht behalten“. Sondern: Raus aus der Gefahrenzone.
Genau dafür trainieren wir im Selbstschutz keine Kampfsport-Choreografien, sondern robuste Prinzipien. Diese Prinzipien sind bewusst allgemein gehalten – nicht, um zu verschleiern, sondern um keine fertigen „Rezepte“ zu liefern, die ohne professionelles Training gefährlich werden können.
Die Grundprinzipien im Selbstschutz
1. Distanz ist Ihr bester Schutz
Ob durch Möbel, durch klare Körperhaltung oder durch räumliche Positionierung – Abstand verschafft Ihnen Zeit und Handlungsspielraum. Wenn die Distanz nicht mehr da ist, müssen Sie sie zurückgewinnen.
2. Ausweg immer im Blick
Niemals tiefer in die Wohnung hinein. Immer Richtung Tür orientiert bleiben. Wenn der Weg blockiert ist: Nicht diskutieren, sondern klar fordern.
3. Wenn Grenzen fallen: Stimme wird Grenze
Wenn Grenzen überschritten werden, dürfen Sie Ihre Stimme deutlich machen. Das ist keine Unhöflichkeit – das ist Eigenschutz und setzt ein klares Stoppsignal
4. Einfache körperliche Befreiung – wenn unvermeidbar
Körperliche Befreiung ist der letzte Schritt – wenn Verlassen, Distanz und Deeskalation nicht mehr möglich sind. In diesem Moment zählt nicht Vielfalt, sondern Robustheit: wenige einfache Prinzipien statt komplexer Technik. Was wir dazu trainieren, gehört in ein geschütztes Setting und nicht in öffentliche Artikel.
Ein Beispiel aus dem Einzelhandel, das auch im Außendienst gilt
Im Einzelhandel trainieren wir Teams für Situationen, in denen ein Ladendiebstahl nicht „einfach endet“, sondern plötzlich Nähe entsteht und der Raum eng wird. Der Kassenbereich ist dabei typisch: wenig Platz, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, Stress in Sekunden.
Was hilft in solchen Momenten? Nicht Heldentum, sondern klare, einfache Prinzipien: hörbare Grenzen setzen, Distanz herstellen, Barrieren nutzen und Unterstützung alarmieren. Und wenn Nähe unvermeidbar wird, gilt: nicht festhalten oder „regeln wollen“, sondern Distanz gewinnen und die Situation beenden.
In Wohnungen kann es noch enger sein als im Kassenbereich: schmale Flure, kleine Räume, Möbel als Engstellen oft ohne „sauberen“ Rückzugsraum. Genau deshalb gilt im Außendienst von Wohnungsbaugesellschaften dasselbe Grundprinzip: Sie sind nicht der Sicherheitsdienst. Ihr Auftrag ist nicht, die Lage zu „lösen“ Ihr Auftrag ist, gesund und handlungsfähig aus der Situation herauszukommen. Die Situation: Enger Flur, keine Fluchtmöglichkeit nach hinten, der Täter steht zwischen ihr und der Tür.
Dasselbe Prinzip gilt im Außendienst: Sie sind nicht der Security. Ihr Job ist nicht, die Situation „zu regeln“. Ihr Job ist, gesund rauszukommen.
Warum Unternehmen mit Gladiator Mind arbeiten
Gewaltprävention können Sie bei vielen buchen. Aber wenn Sie wollen, dass Ihre Mitarbeitenden wirklich sicherer werden – nicht nur auf dem Papier, sondern in der Realität , dann brauchen Sie jemanden, der versteht, wie Menschen unter Druck funktionieren.
Was Unternehmen nach unseren Trainings sagen:
„Das erste Training, bei dem unsere Leute nicht nur nicken, sondern wissen, was sie morgen anders machen.“
– Teamleitung Mieterservice, Wohnungsbaugesellschaft NRW
„Endlich kein Folien-Vortrag. Sondern Situationen, die wir wirklich haben. Und Antworten, die funktionieren.“
– Technischer Kundendienst, Hausverwaltung Hamburg
Was Sie konkret bekommen:
- ✅ Ein Konzept, das zu Ihrem Arbeitsalltag passt keine Standard-Schulung, sondern maßgeschneidert auf Ihre Branche (Wohnungswirtschaft, Außendienst, Kundendienst)
- ✅ Dokumentierte Unterweisung nach § 12 ArbSchG – Sicher, nachweisbar, prüfungssicher
- ✅ Nachhaltigkeit statt Eintagsfliege das Gelernte bleibt abrufbar, auch später unter Druck
- ✅ Einheitliche Logik im ganzen Team alle sprechen dieselbe Sprache, kennen ihre Grenzen, haben Rückendeckung von Führungskräften
- ✅ Sofort umsetzbar – keine komplizierten Systeme, sondern robuste Prinzipien, die im Ernstfall greifen
- ✅ Sofort umsetzbar – keine komplizierten Systeme, sondern robuste Prinzipien, die im Ernstfall greifen
- ✅ Nachhaltigkeit statt Einmal-Workshop (Wohnungsbaugesellschaft/Außendienst): Wir verankern Handlungssicherheit im Außendienst durch strukturiertes Follow-up und Wiederholung – damit klare Grenzen, Eskalationslogik und sichere Routinen auch Monate später bei Wohnungsabnahmen, Beschwerden und Hausbesuchen abrufbar bleiben.
Lassen Sie uns reden. Unverbindlich.
Sie wollen wissen, wie ein Training für Ihr Team konkret aussieht? Wie lange es dauert, was es kostet, welche Inhalte wir anpassen?
Dann machen Sie es einfach: Schreiben Sie mir eine Nachricht. Wir klären in 15 Minuten, ob Gladiator Mind zu Ihrem Unternehmen passt.
Mein Versprechen an Sie:
Wenn Ihr Team nach dem Training nicht klarer weiß, wie sie in kritischen Momenten handeln und wenn sie nicht das Gefühl haben, dass sie wirklich etwas mitnehmen dann war’s das falsche Training.
Aber das passiert nicht. Denn ich trainiere seit Jahren Teams in genau diesen Situationen. Und ich weiß, was funktioniert und was nur gut klingt.
– Günther Pfeifer
Über den Autor
Günther Pfeifer
IHK-zertifizierter Fachkraft für Gewaltpräventions mit über 25 Jahren Erfahrung in Risiko-Bereichen. Entwickler der Gladiator Mind-Methodik, die stoische Philosophie mit moderner Neurowissenschaft verbindet. Spezialisiert auf Behörden, KRITIS, Jobcenter, Kliniken, Rettungsdienst, ÖPNV, Einzelhandel, und Flughäfen.
Ich bin Praktiker, kein Forscher. Meine Aufgabe ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in tragfähige Konzepte für reale Einsatzsituationen zu übersetzen als Architekt, der die richtigen Fachleute zusammenbringt. Wo mein Wissen endet, beginnt mein Netzwerk.
Meine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass der Mensch im Mittelpunkt jeder wirksamen Gewaltprävention stehen muss. Nur wer seine eigene Stressphysiologie versteht und seinem Bauchgefühl vertraut, kann unter Druck souverän bleiben, deeskalierend auftreten und sich flexibel an die Dynamik der Situation anpassen, wenn Standardroutinen nicht mehr greifen.
Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung für Themen des Selbstschutzes und der Gewaltprävention aus Sicht eines Fachberaters. Er stellt keine Rechtsberatung dar und kann eine individuelle juristische Beratung im Einzelfall nicht ersetzen.
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