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Gewaltprävention für Behörden: Wenn Deeskalation nicht mehr reicht

Gewaltprävention Behörden: Warum Deeskalation nicht reicht. Gladiator Mind Methode – Ataraxia-Training für Handlungsfähigkeit unter Druck. Nach nach § 5 ArbSchG.

Lesezeit: ca. 18 Minuten | Zielgruppe: Behördenleiter, HR-Verantwortliche, Arbeitsschutzbeauftragte

Die Realität in deutschen Behörden

111.496
Gewalttaten gegen Einsatzkräfte 2024
1 von 4
Beschäftigte hat Gewalt erlebt
70%
melden Übergriffe nicht

Quellen: BMI-Studie 2022, DGB-Initiative 2024

Das Problem: Warum Deeskalation in echten Bedrohungen versagt

Jobcenter. Ordnungsamt. Krankenhaus. Rathaus. Überall dort, wo Ihre Mitarbeiter mit frustrierten, verzweifelten oder aggressiven Menschen zu tun haben, passiert dasselbe:

Sie haben Schulungen besucht. Sie kennen die Kommunikationstechniken. Sie wissen theoretisch, wie man deeskaliert.

Und dann steht jemand vor ihnen, der schreit. Der droht. Der zuschlägt.

In diesem Moment passiert etwas, das kein Seminar der Welt verhindern kann: Der Körper übernimmt. Das Herz rast. Die Atmung wird flach. Die Stimme zittert. Der Kopf wird leer. All die schönen Techniken? Nicht abrufbar. Weg. Als hätte man sie nie gelernt.

Das ist kein persönliches Versagen. Das ist Biologie.

Genau deshalb setzt die Pfeifer Gladiator Mind Methode  nicht bei Kommunikationstechniken an  sondern bei der physiologischen Selbststeuerung, die Kommunikation überhaupt erst ermöglicht.

Kernpunkt: In einer echten Bedrohungssituation entscheidet nicht der Verstand, sondern das limbische System. Der sogenannte „Amygdala-Hijack“ macht alles Gelernte unabrufbar. Genau hier setzen klassische Trainings nicht an – und genau deshalb versagen sie.

Die Biologie der Bedrohung: Warum Ihr Körper Sie verrät

Wenn Gefahr droht, schaltet Ihr Nervensystem auf Autopilot. Drei Reaktionen sind möglich:

  • Kampf – Angriff als Verteidigung
  • Flucht – Rückzug, Ausweichen
  • Erstarrung – Freeze, Handlungsunfähigkeit

Welche Reaktion eintritt, entscheiden Sie nicht bewusst. Das entscheidet Ihr Körper – in Sekundenbruchteilen.

Das Problem: Die meisten Menschen, die nicht auf Bedrohung trainiert sind, landen in der Erstarrung. Sie wirken überfordert, unsicher, hilflos.

Und genau das registriert der Aggressor.

Diese biologischen Mechanismen erkläre ich ausführlich in meiner Artikelserie „7 Blickwinkel der Gewaltprävention“ – dort zeige ich am Beispiel eines Betroffenen, warum selbst körperlich fitte Menschen in Gefahrensituationen erstarren.

Wie Täter ihre Opfer auswählen – in 200 Millisekunden

Hier wird es unbequem.

Menschen, die Gewalt als Mittel nutzen – ob aus kriminellem Milieu, durch Enthemmung oder jahrelange Grenzüberschreitungen – haben ein feines Gespür entwickelt. Sie scannen ihr Gegenüber, bevor sie ein Wort sagen.

Was sie lesen, sind nicht Ihre Worte. Es sind Ihre vegetativen Signale:

  • Atmung: Flach und hektisch = Angst. Tief und ruhig = Kontrolle.
  • Blick: Ausweichend = Unsicherheit. Ruhig und direkt = Präsenz.
  • Körperspannung: Verkrampft = Überforderung. Zentriert = Stabilität.
  • Stimme: Zittrig und hoch = Panik. Tief und fest = Souveränität.

Diese Signale werden unbewusst gesendet und unbewusst empfangen. In weniger als 200 Millisekunden fällt die Entscheidung: Ist das ein lohnendes Ziel?

Kernpunkt: Täter bevorzugen das einfachste Ziel, nicht das komplizierteste. Wenn Ihre Ausstrahlung signalisiert, dass Sie kein leichtes Opfer sind, ziehen viele weiter – ohne Eskalation, ohne Kampf.

Ataraxia: Das Gegenmittel aus der Antike

Die alten Griechen hatten ein Wort für das, was Ihre Mitarbeiter brauchen: Ataraxia – seelische Unerschütterlichkeit.

Für Gladiatoren war das keine Philosophie. Es war Überlebensstrategie. Wer in der Arena die Beherrschung verlor, war tot. Punkt.

Diese antike Weisheit ist heute aktueller denn je. Wir übersetzen sie in ein modernes Werkzeug:

  • Mentale Souveränität – Beleidigungen und Drohungen prallen ab, bevor sie Schaden anrichten
  • Fokus im Chaos – Klarer Kopf, wenn andere die Kontrolle verlieren
  • Unerschütterlichkeit – Eine Haltung, die Grenzen setzt, ohne zu eskalieren

Mehr über die philosophische Grundlage dieser inneren Stärke lesen Sie in meinem Beitrag „Ruhe ist keine Schwäche – Die Griechen und die Wurzeln innerer Stärke“.

Kernpunkt: Standard-Deeskalation arbeitet mit dem, was Sie sagen. Ataraxia-Training arbeitet mit dem, was Sie ausstrahlen. Das ist der entscheidende Unterschied. Diese antike Weisheit – kombiniert mit moderner Stressphysiologie – bildet die Grundlage der Pfeifer Gladiator Mind Methode Selbstführung unter Druck, bevor das Nervensystem übernimmt. Die philosophische Verankerung erkläre ich ausführlich in meinem Artikel Ruhe ist keine Schwäche – Die Griechen und die Wurzeln innerer Stärke

Die drei Ebenen der Ausstrahlung

1. Physiologische Ebene: Den Körper steuern

Zwerchfellatmung ist der biologische Schalter, der Ihr Nervensystem von „Alarm“ auf „Kontrolle“ umstellt.

In Stresssituationen atmen die meisten Menschen flach in den Brustkorb. Signal an den Körper: Gefahr! Ergebnis: Tunnelblick, Denkblockade, sichtbare Panik.

Mit bewusster Bauchatmung aktivieren Sie den Vagusnerv. Signal an den Körper: Alles unter Kontrolle. Ergebnis: Weiter Blick, klares Denken, ruhige Ausstrahlung.

Das Verrückte: Diese Ruhe ist ansteckend. Täter spüren sie – und werden selbst unsicherer.

2. Mentale Ebene: Die innere Festung

Ataraxia bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Es bedeutet, trotz Angst handlungsfähig zu bleiben.

Durch mentales Training – Visualisierung, Verankerungstechniken, Emotionssteuerung – bauen Ihre Mitarbeiter einen psychischen Schutzraum auf. Einen Ort, in den Beleidigungen und Drohungen nicht eindringen können.

Das Ergebnis: Sie bleiben im Kontakt mit der Situation, aber emotional unerreichbar für den Angreifer.

3. Präsenz-Ebene: Die Aura der Unbeugsamkeit

Das klingt esoterisch, ist aber reine Praxis.

Elite-Einheiten, erfahrene Personenschützer, professionelle Türsteher – sie alle nutzen diese Form der Präsenz. Es ist das Zusammenspiel von Körperhaltung, Blickkontakt, Atemrhythmus und mentaler Klarheit.

Diese energetische Signatur kann man nicht vortäuschen. Sie entsteht nur durch echte innere Ruhe. Aber wenn sie da ist, verändert sie alles.

Diese drei Ebenen – Physiologische Selbststeuerung, Mentale Festigkeit (Ataraxia) und Präsenz & Ausstrahlung bilden die Grundlage der Pfeifer Gladiator Mind Methode.

Die Pfeifer Gladiator Mind Methode verbindet Ataraxia (antike Philosophie) mit moderner Stressphysiologie und praxistauglichen Routinen – für Handlungssicherheit, wenn das Nervensystem übernimmt. Kein Kampfsport. Kein Motivationsseminar. Sondern ein klarer, wiederholbarer Ansatz für alle, die unter Druck handlungsfähig bleiben müssen.

→ Mehr zur Pfeifer Gladiator Mind Methode

Kernpunkt: Zwerchfellatmung ist der biologische Schalter. Sie stellt Ihr System von „Bedrohung“ auf „Kontrolle“ um – messbar, trainierbar, wirksam.

Praxis-Beispiel: Wenn die Lage kippt

Szenario: Ein Mitarbeiter im Jobcenter. Ein Kunde, dem eine Leistung gestrichen wurde. Laute Drohungen, aggressive Gestik. Die Situation eskaliert.

❌ Standard-Reaktion

Der Mitarbeiter spürt Adrenalin. Atmung wird flach, Herzschlag beschleunigt, Stimme unsicher. Er beschwichtigt („Beruhigen Sie sich!“), weicht zurück, ruft um Hilfe.

Der Kunde spürt die Angst – und legt nach.

✓ Mit Gladiator Mind TrainingDer Mitarbeiter registriert die Bedrohung – bleibt aber innerlich zentriert. Bewusste Bauchatmung (physiologische Selbststeuerung). Herzschlag stabil. Blick klar und ruhig, keine Ausweichbewegung. Stimme tief und fest. Diese Fähigkeit ist trainierbar – genau das vermittelt die Gladiator Mind Methode in praxisnahen Szenarien.

Der Mitarbeiter spürt keine Angst – die Eskalation bricht ab.

Mehr zu konkreten Schutzkonzepten für Jobcenter und der Fürsorgepflicht nach § 5 ArbSchG findest du in meinem Artikel Gewaltprävention im Jobcenter.

Wichtig: Das funktioniert in den allermeisten Fällen. Aber nicht immer. Deshalb gehört zu professioneller Gewaltprävention auch die Fähigkeit, im Ernstfall Hilfe zu holen oder sich zu schützen.

Kernpunkt: Der Unterschied liegt nicht in dem, was gesagt wird – sondern in dem, was ausgestrahlt wird.

Ihre rechtliche Pflicht – und warum PowerPoint nicht reicht

Gewaltprävention ist keine Kür. Sie ist Pflicht.

Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) müssen Sie psychische Belastungen durch Gewalt und Aggression in Ihre Gefährdungsbeurteilung aufnehmen. Seit 2013 ist das explizit in § 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG geregelt.

Wer das ignoriert, riskiert:

  • Gesundheitsschäden bei Mitarbeitern
  • Haftungsansprüche
  • Bußgelder bei Kontrollen
  • Imageschäden

Die unbequeme Wahrheit: Die meisten Anbieter liefern Ihnen PowerPoint-Präsentationen und Theorie. Sie erfüllen damit formal die Dokumentationspflicht – aber Ihre Mitarbeiter stehen in der nächsten Konfliktsituation genauso hilflos da wie vorher.

Warum? Weil Gewaltprävention kein Wissensproblem ist. Es ist ein Könnensproblem.

Aktuelle Rechtsprechung verschärft die Anforderungen: Das BGH-Urteil zum Thema Notwehrexzess zeigt deutlich</a>, wie Gerichte arbeiten beurteilen, die in Hochstress-Situationen die Kontrolle verlieren. Umso wichtiger ist es, dass Training nicht nur Wissen vermittelt – sondern Handlungsfähigkeit unter Druck aufbaut.

Zum Thema Arbeitsschutz und Rechtsprechung empfehle ich meinen Beitrag zum BGH-Urteil zu Notwehrexzess – er zeigt, wo die Grenzen der Selbstverteidigung liegen und was das für Ihren Arbeitsschutz bedeutet.

Was mein Training anders macht

Ich bin Fachkraft für Gewaltprävention (IHK) und arbeite seit über 25 Jahren mit Behörden, Unternehmen und Einrichtungen im Bundesgebiet

Mein Ansatz basiert auf drei Säulen:

1. Praxis statt Theorie

Wir arbeiten mit realen Szenarien aus Ihrem Alltag. Keine generischen Rollenspiele, sondern die konkreten Situationen, die Ihre Mitarbeiter unter Druck setzen. Und wir trainieren so lange, bis die Techniken sitzen – auch wenn das Adrenalin hochgeht.

→ Details zu meinem Trainingsansatz: Selbstverteidigungskurse

2. Biologie vor Kommunikation

Klassische Deeskalation kommt bei uns nicht zu kurz. Aber sie ist Stufe 2, nicht Stufe 1.

Zuerst lernen Ihre Mitarbeiter, ihr Nervensystem zu kontrollieren. Erst dann arbeiten wir an Gesprächsführung. Denn wer in Panik ist, kann nicht deeskalieren.

3. Sicher und nachweisbar

Jedes Training wird so dokumentiert, dass es Ihrer Gefährdungsbeurteilung standhält. Sie erhalten nachprüfbare Qualifikationen für Ihre Mitarbeiter und können im Ernstfall belegen: Wir haben unsere Fürsorgepflicht erfüllt.

 Expert-Insight

Günther Pfeifer, Fachkraft für Gewaltprävention (IHK) | 25+ Jahre Erfahrung in der Sicherheit mit Behörden, Unternehmen & Risiko-Umgebungen

Ich erlebe täglich, wie gut ausgebildete Menschen in Konfliktsituationen ihre Handlungsfähigkeit verlieren – nicht, weil sie es nicht besser wissen, sondern weil ihr Nervensystem übernimmt.

Mein Gladiator Mind System trainiert genau diese biologische Ebene:
Nicht nur was man tun sollte – sondern wie man es unter Adrenalin auch tun kann.

Die Kombination aus Ataraxia (antike Unerschütterlichkeit) und moderner Stressphysiologie ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger Praxis in Gewaltprävention.

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Ihre drei Optionen

Option 1: Inhouse-Training für Ihr Team

Für wen: Teams ab 8 Personen mit Publikumskontakt

Was passiert: Gefährdungsanalyse, 1-2 Tage intensives Training vor Ort, Praxisübungen, Dokumentation für Ihre Gefährdungsbeurteilung

Ergebnis: Ihr Team kann in Konfliktsituationen ruhig bleiben und hat Handlungsstrategien für den Ernstfall.

Option 2: Workshop für Führungskräfte

Für wen: Führungskräfte mit Verantwortung für exponierte Mitarbeiter

Was passiert: Halbtages-Workshop zu Ataraxia-Prinzipien, Analyse der betrieblichen Risikofaktoren, Entwicklung einer Präventionsstrategie

Ergebnis: Sie verstehen, wo die echten Lücken in Ihrer Gewaltprävention liegen.

Option 3: Beratung & Konzeptentwicklung

Für wen: Organisationen, die ein umfassendes Schutzkonzept brauchen

Was passiert: Bestandsaufnahme, Entwicklung eines Konzepts, Integration in Gefährdungsbeurteilungen, Begleitung bei der Umsetzung

Ergebnis: Ein Konzept, das in der Praxis funktioniert – nicht in der Schublade.

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Fazit: Ihre Mitarbeiter verdienen mehr als PowerPoint-Sicherheit

Gewaltprävention ist zu wichtig, um sie mit Standardlösungen abzuhaken.

Ihre Mitarbeiter stehen jeden Tag in der Arena. Sie verdienen mehr als theoretisches Wissen – sie verdienen echte Handlungsfähigkeit.

Ataraxia-Training gibt ihnen genau das:

  • Die innere Stärke, unter Druck klar zu bleiben
  • Die Ausstrahlung, die Konflikte entschärft
  • Die Techniken, die im Ernstfall abrufbar sind

Keine Garantien. Aber die bestmögliche Vorbereitung.

Sind Sie bereit, den Unterschied zu machen?

Über die Pfeifer Gladiator Mind Methode

Die Pfeifer Gladiator Mind Methode wurde von **Günther Pfeifer, Fachkraft für Gewaltprävention (IHK)**, entwickelt – aus über 25 Jahren Praxis in Sicherheit, Gewaltprävention und Selbstschutz.

Diese drei Ebenen – Physiologische Selbststeuerung, Mentale Festigkeit (Ataraxia) und Präsenz & Ausstrahlung – bilden die Grundlage der Pfeifer Gladiator Mind Methode. Sie verbindet Ataraxia (antike Philosophie) mit moderner Stressphysiologie und praxistauglichen Routinen – für Handlungssicherheit, wenn das Nervensystem übernimmt. Kein Kampfsport. Kein Motivationsseminar. Sondern ein klarer, wiederholbarer Ansatz für alle, die unter Druck handlungsfähig bleiben müssen.

Die drei Säulen:**
1. Physiologische Selbststeuerung** – Atmung, Nervensystem-Regulation, Körperkontrolle
2. Mentale Festigkeit (Ataraxia)** – Innere Stabilität, emotionale Unerschütterlichkeit
3. Präsenz & Ausstrahlung** – Körpersprache, die Sicherheit signalisiert

Mehr zur Pfeifer Gladiator Mind Methode: Wissenschaftliche Fundierung, Trainingsformate und Praxisbeispiele

Warum diese Kombination funktioniert:
Die Gladiator Mind Methode integriert diese drei Säulen in ein schlüssiges System – von der philosophischen Basis (Ataraxia-Prinzip) über neurobiologische Fundierung bis zur rechtssicheren Umsetzung im Arbeitsschutz. Das Ergebnis: Ihre Mitarbeiter sind nicht nur informiert – sie sind vorbereitet.

Nächster Schritt: Erfahren Sie mehr über mein Gewaltpräventions-Konzept oder vereinbaren Sie direkt ein Erstgespräch.

 



Günther Pfeifer
Fachkraft für Gewaltprävention (IHK)
+49 175 6000328 · info@guenther-pfeifer.de




© 2026 Günther Pfeifer. „Gladiator Mind“ und „Pfeifer Gladiator Mind Methode“ bezeichnen die von Günther Pfeifer entwickelte Trainingsmethodik für Gewaltprävention Deeskalation und Selbstschutz

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