+49 175-6000328 info@guenther-pfeifer.de

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind systemrelevante Einrichtungen, deren Ausfall oder Beeinträchtigung erhebliche Versorgungsengpässe, Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit oder dramatische Folgewirkungen auslösen kann.
In Deutschland wird „KRITIS“ je nach Rechts- und Praxisbezug unterschiedlich abgegrenzt: (1) im Sinne der BSI-KritisV (Regulierung über Schwellenwerte und sektorale Zuordnung) und
(2) im Kontext des KRITIS-Dachgesetzes (physische Resilienz, Schutz besonders wichtiger Einrichtungen). Für die operative Realität ist entscheidend: Wo Menschen kritische Prozesse tragen, entscheidet ihre Handlungsfähigkeit unter Stress über Stabilität, Betriebskontinuität und Sicherheit – der Mensch steht im Mittelpunkt der Gewaltprävention.

Genau deshalb reicht Technik allein nicht aus. Kameras, Zutrittskontrolle und Alarmketten sind wichtig – aber sie lösen nicht das Kernproblem: der Mensch unter Hochstress. Ob Energieversorgung, Transport, Gesundheit oder öffentliche Verwaltung: Viele Rollen sind geprägt von Publikumsverkehr, Alleinarbeit, hoher Verantwortung und Zeitdruck. Wer in solchen Systemen arbeitet, braucht nicht nur Regeln – sondern trainierte, abrufbare Handlungsmuster.
Hier verknüpfen wir die Gladiator Mind Methode mit organisationsrelevanten Anforderungen wie Gefährdungsbeurteilung bei Gewalt & Übergriffenund einer klaren, praxisnahen Eigensicherungslogik. Denn letztendlich gilt:
Organisationsverschulden entsteht dort, wo vorhersehbare Risiken nicht angemessen adressiert werden.


KRITIS-relevante Sektoren im Detail

📋 Klicken Sie hier für die vollständige Übersicht – Bedrohungsszenarien & Trainingsnutzen je Sektor

Hinweis: Je nach Rechtsrahmen (BSI-KritisV vs. KRITIS-Dachgesetz) kann die sektorale Abgrenzung variieren. Für die Praxis zählt der gemeinsame Nenner: Wo Menschen systemrelevante Prozesse tragen, entscheidet ihre Handlungsfähigkeit unter Stress.
Methodik: Gladiator Mind Methode
Praxislogik: Handlungskreislauf
Grundlage: Der Mensch als Mittelpunkt

1. ENERGIE (Stromversorgung/Kraftwerke)

Bedrohungsszenario: Sabotage an Hochspannungsanlagen, Übergriffe auf isoliert arbeitende Mitarbeitende, Anschläge auf kritische Infrastruktur. Ein Stromausfall kann kaskadenförmige Ausfälle in anderen Bereichen auslösen.

Nutzen des Trainings: Das Schalter AN/AUS Prinzip ermöglicht klare Abwehr, ohne Sicherheitsprotokolle zu gefährden. Ataraxiestabilisiert Orientierung und Entscheidungsfähigkeit – auch unter extremem Druck.
Die Erkenntnis, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, ist gerade in hochautomatisierten Umgebungen entscheidend.

2. TRANSPORT & VERKEHR (Schienenverkehr/Bahn/Flughafen)

Bedrohungsszenario: Aggressive Fahrgäste, Massendynamiken (Fußballfans, Demonstrationen), Alleinarbeit ohne sofortige Hilfe. Zugbegleiter, Kontrolleure und Sicherheitspersonal an Flughäfen sind besonders gefährdet.

Nutzen des Trainings: Wir trainieren für Massendynamiken und Hochstress-Situationen. Unsere Deeskalations-Strategien berücksichtigen auch alkoholisierte oder intoxikierte Personen.
Der Handlungskreislauf wird zum Automatismus – auch wenn keine Hilfe kommt. Speziell für Flughäfen haben wir maßgeschneiderte Gewaltpräventions-Konzepte entwickelt, die den besonderen Sicherheitsanforderungen und internationalen Passagierströmen Rechnung tragen.

3. STAAT & VERWALTUNG

Bedrohungsszenario: Frustrierte Bürger, eskalierende Konflikte in Ämtern und Rathäusern, Übergriffe auf Mitarbeitende im Bürgerkontakt. Die Belastung steigt durch Personalmangel und steigende Anforderungen.

Nutzen des Trainings: Unser Ansatz verbindet
Selbstschutz für Behördenmit rechtssicherer Deeskalation. Wir trainieren mentale Resilienz – für den Moment, in dem ein Bürger nicht mehr verhandelt. Praxisbeispiel: Gewaltprävention im Rathaus. Dabei berücksichtigen wir stets, dass der Mensch im Mittelpunktaller Sicherheitsüberlegungen stehen muss – sowohl der Mitarbeitende als auch der Bürger.

4. GESUNDHEIT

Bedrohungsszenario: Gewalt in Notaufnahmen, Psychiatrien und Pflegeeinrichtungen ist Alltag. Intoxikierte, psychotische oder hochaggressive Patienten gefährden Mitarbeitende täglich.Nutzen des Trainings: Forensisch-psychiatrisches Wissen trifft auf neurobiologisches Training. Wir bereiten Teams auf Extremsituationen vor – mit Techniken, die auch funktionieren, wenn Deeskalation nicht mehr möglich ist.
Vertiefung: Gewaltprävention im KrankenhausBiologie der Bedrohung. Unser Ansatz basiert auf der Erkenntnis, dass der Mensch im Mittelpunktaller medizinischen Versorgung steht – auch in Extremsituationen.

5. IT & TELEKOMMUNIKATION

Bedrohungsszenario: Cyberangriffe, physische Sabotage, Erpressungen. Mitarbeitende in IT-Zentren stehen unter permanentem Druck – Ausfälle können kritische Dienste lahmlegen. Nutzen des Trainings: Ataraxie
stabilisiert Entscheidungen unter Zeitdruck. Wir trainieren Handlungsfähigkeit unter Stress – ohne Paranoia zu schüren. Dabei gilt: Organisationsverschuldenentsteht auch dann, wenn vorhersehbare physische Bedrohungen in hochdigitalisierten Umgebungen vernachlässigt werden.

6. WASSER

Bedrohungsszenario: Sabotage an Wasserwerken und Kläranlagen, potenzielle Gefährdung des Trinkwassers,
Manipulationen mit Folgewirkung auf Versorgung und Sicherheit. Mitarbeitende arbeiten oft isoliert an kritischen Anlagen.

Nutzen des Trainings: 360°-Wahrnehmung und robuste Handlungsmuster – auch bei Routinearbeiten. Training für isolierte Arbeitsplätze und unerwartete Bedrohungen, basierend auf dem Handlungskreislauf: Erkennen → Entscheiden → HandelnDer Mensch als Mittelpunktgilt besonders in kritischen Versorgungsinfrastrukturen.

7. ERNÄHRUNG

Bedrohungsszenario: Diebstahl, Sabotage, Übergriffe in Logistikzentren und Lagerhäusern. Mitarbeitende arbeiten oft in Schichten mit wechselnden Teams – soziale Kontrolle ist eingeschränkt.

Nutzen des Trainings: Wir bereiten Teams auf Übergriffe vor, ohne Paranoia zu schüren. Ataraxie als Grundhaltung – wachsam, aber nicht verängstigt. Auch hier steht der Mensch im Mittelpunktaller Sicherheitsüberlegungen.

8. FINANZ- & VERSICHERUNGSWESEN

Bedrohungsszenario: Raubüberfälle, Erpressungen, Bedrohungen in Banken und Finanzdienstleistungen. Mitarbeitende im Kundenkontakt stehen unter Druck – auch durch strenge Compliance-Vorgaben.

Nutzen des Trainings: Das Schalter AN/AUS Prinzip
ermöglicht klare Abwehr, ohne unkontrollierte Eskalation.
Training für Bedrohungsszenarien mit rechtlich eingeordneten HandlungsoptionenOrganisationsverschuldenlässt sich durch systematische Vorbereitung vermeiden.

9. MEDIEN & KULTUR

Bedrohungsszenario: Rundfunk, Presse und kulturelle Einrichtungen können Ziele ideologisch motivierter Angriffe sein. Mitarbeitende sind öffentlich exponiert und potenziell gefährdet.

Nutzen des Trainings: Training für öffentliche Exponierung und konfliktgeladene Konfrontationen – Balance zwischen professioneller Haltung und persönlicher Sicherheit, gestützt durch professionelle Deeskalation.
Denn auch in öffentlichen Rollen gilt: der Mensch steht im Mittelpunkt.

10. SIEDLUNGSABFALLENTSORGUNG

Bedrohungsszenario: Konflikte mit Bürgern, Übergriffe, illegale Ablagerungen, Eskalationen im Außendienst. Teams arbeiten oft ohne sofortige Verstärkung.

Nutzen des Trainings: Handlungssicherheit im öffentlichen Raum: Deeskalation unter Beibehaltung der Handlungsfähigkeit, orientiert am Handlungskreislauf.Der Mensch im Mittelpunkt – auch bei kommunalen Dienstleistungen.

Ihr Bereich nicht dabei? Sprechen Sie uns an – wir entwickeln passgenaue Lösungen.


Beratungsgespräch vereinbaren


Aktuelles Lagebild: Gewalt, Stress & Betriebsrisiko

KRITIS-Sicherheit scheitert selten an Technik – sie scheitert dort, wo Menschen unter Druck Fehler machen, erstarren oder in Sekunden die Kontrolle verlieren. Gewalt und Übergriffe sind deshalb kein „Randthema“, sondern ein realer
Risikotreiber für Betriebskontinuität, Personalbindung und sichere Abläufe.Hier zeigt sich besonders deutlich, dass der Mensch im Mittelpunkt der Gewaltprävention steht.

Warum das hier steht: Wir arbeiten diskret und nennen keine Auftraggeber. Dafür zeigen wir anhand öffentlich dokumentierter Entwicklungen, warum Handlungsfähigkeit unter Hochstress in KRITIS nicht optional ist. Wer Organisationsverschuldenvermeiden will, muss vorhersehbare Risiken systematisch adressieren.

Presse & Quellen (Auswahl)

Kernaussage: Presse zeigt die Lage – wir liefern das System. Mit Gladiator Mind trainieren wir nicht nur „WAS man sagt“, sondern „WIE der Mensch unter Stress funktioniert“ – damit Teams im Ernstfall handlungsfähig bleiben.
Denn der Mensch steht im Mittelpunkt jeder erfolgreichen Sicherheitsstrategie.


Sicherheits-Check anfordern

Diskret • praxisnah • Fokus: Handlungsfähigkeit & rechtlich eingeordnete Eigensicherung
(Notwehr & Grenzen)
Organisationsverschulden


FAQ: Gewaltprävention in KRITIS – klare Antworten

Warum ist Gewaltprävention für KRITIS-Betreiber gesetzlich relevant?
Arbeitgeber müssen nach § 5 ArbSchG
Gefährdungen beurteilen – dazu gehören auch psychische Belastungen, z. B. durch Bedrohungen und Übergriffe.
Daraus folgen geeignete Schutzmaßnahmen und wirksame Unterweisungen (u. a. nach DGUV-Regelwerk).
In KRITIS-Umgebungen ist das besonders relevant, weil Fehlentscheidungen unter Stress direkte Auswirkungen
auf Betriebskontinuität und Sicherheitslage haben können. Dabei gilt stets:
der Mensch steht im Mittelpunkt der Gewaltprävention.Praxisnah vertieft: Gefährdungsbeurteilung – Gewalt & Übergriffe
Organisationsverschulden & Haftung
Was unterscheidet die Gladiator Mind Methode von herkömmlichen Deeskalationstrainings?
Während klassische Trainings häufig primär auf kognitive Deeskalationsstrategien setzen, trainiert Gladiator Mind gezielt die Regulation unter Stress – damit handlungsfähige Muster auch dann abrufbar bleiben,
wenn das Nervensystem hochaktiv ist. Im Fokus stehen grobmotorische, robuste Handlungsprinzipien sowie mentale Selbstführung (Schalter AN/AUS), damit Teams im Ernstfall nicht erst „nachdenken müssen“, sondern strukturiert reagieren.
Unser Grundsatz: der Mensch steht im Mittelpunkt
– nicht die Technik oder das Verfahren.Mehr zur Methodik: Gladiator Mind Methode
• Vertiefung:
Biologie der Bedrohung
Wie verbessert Resilienz-Training die Sicherheit in kritischen Infrastrukturen?
Resilienz ist kein „Mindset-Spruch“, sondern ein trainierbarer Prozess der Stressbewältigung. In KRITIS-Umgebungen bedeutet das: Mitarbeitende bleiben auch unter hoher Belastung orientiert, kommunikationsfähig und entscheidungsstark. Das reduziert Fehlentscheidungen unter Druck, stabilisiert Teams in Ausnahmesituationen und unterstützt die Betriebskontinuität. Grundlage ist die Erkenntnis, dass der Mensch im Mittelpunkt
aller Sicherheitsüberlegungen stehen muss.Passend dazu:
Ataraxie als Fundament
Handlungskreislauf: Erkennen → Entscheiden → Handeln
Sind die Selbstschutz-Techniken für Behörden und KRITIS rechtlich eingeordnet?
Die Inhalte werden rechtlich eingeordnet und orientieren sich am Notwehrrecht (§ 32 StGB) sowie am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Ziel ist effektive Eigensicherung mit möglichst geringem Eskalations- und Haftungsrisiko.
Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt – sowohl der zu schützende Mitarbeitende als auch der potenzielle Angreifer.Hinweis: Dieser Beitrag und das Training ersetzen keine Rechtsberatung; konkrete Einzelfälle sind juristisch zu prüfen.Vertiefung intern:
Notwehr & Gewaltprävention
Organisationsverschulden vermeiden
Welche KRITIS-Sektoren profitieren besonders von Gewaltprävention?
Besonders relevant ist Gewaltprävention dort, wo hoher Publikumsverkehr, Alleinarbeit oder eskalationsanfällige Schnittstellen bestehen – etwa Transport & Verkehr (inklusive Flughäfen), Gesundheitswesen, Energieversorgung sowie Staat & Verwaltung. Hier führt gezieltes Training zu messbarer Verbesserung von Eigensicherung, Deeskalationskompetenz und Stressresistenz –
und damit zu mehr Stabilität im Alltag wie auch im Ausnahmefall. Leitprinzip: der Mensch steht im Mittelpunkt.Passende Vertiefungen:
Gewaltprävention im Krankenhaus
Gewaltprävention im Rathaus
Selbstschutz für Behörden
Gewaltprävention Flughafen

Über den Autor

Günther Pfeifer

IHK-zertifizierter Gewaltpräventions-Spezialist mit über 25 Jahren Erfahrung in Risiko-Bereichen. Entwickler der Gladiator Mind-Methodik, die stoische Philosophie mit moderner Neurowissenschaft verbindet. Spezialisiert auf Rathäuser, Jobcenter, Kliniken, Rettungsdienst, ÖPNV und Flughäfen.

Ich bin Praktiker, kein Forscher. Meine Aufgabe ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in tragfähige Konzepte für reale Einsatzsituationen zu übersetzen – als Architekt, der die richtigen Fachleute zusammenbringt. Wo mein Wissen endet, beginnt mein Netzwerk.

Meine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass der Mensch im Mittelpunkt jeder wirksamen Gewaltprävention stehen muss. Nur wer seine eigene Stressphysiologie versteht und seinem Bauchgefühl vertraut, kann unter Druck souverän bleiben, deeskalierend auftreten – und sich flexibel an die Dynamik der Situation anpassen, wenn Standardroutinen nicht mehr greifen.

Kontakt für unverbindliches Beratungsgespräch:

🌐 Website: guenther-pfeifer.de